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Fläche für Feuerwehrhaus gefunden

Leveste Fläche für Feuerwehrhaus gefunden

Die Levester Feuerwehr braucht dringend ein neues Domizil. Nun endlich ist ein Grundstück an der Gehrdener Straße gefunden worden. Dort soll das neue Feuerwehrhaus gebaut und gleichzeitg ein neues Wohngebiet entwickelt werden.

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Mehr als 60 Jahre alt ist das Levester Feuerwehrgerätehaus an der Burgdorfer Straße. Und es entspricht längst nicht mehr den modernen Anforderung. Nun soll an der Gehrdener Straße ein neues Feuerwehrhaus gebaut werden.

Quelle: Wirausky

Leveste. Der Bau eines neuen Feuerwehrhauses hat bereits eine lange Vorgeschichte. Erste Gespräche gab es 2007. Doch seitdem werden die Einsatzkräfte immer wieder vertröstet. Doch nun wird es allmählich konkret. An der Gehrdener Straße gibt es ein Grundstück, das den Anforderungen entspricht.

Ortsbrandmeister Christian Stegen ist zufrieden. "Wir sind jetzt endlich einen Riesenschritt weiter", sagt er. Er hoffe, dass das neue Domizil 2017 bezugsfertig sei. Nach letzten Planungen soll der Neubau etwa 850 000 Euro kosten. Ob dieser Betrag noch ausreicht, bezweifelt Stegen. "Das sind alte Berechnungen", sagt er. Nun müsse vermutlich eine neue Kostenplanung erstellt werden, glaubt er. 

Dass die Levester Einsatzkräfte ein neues Gerätehaus brauchen, ist unumstritten. Die Feuerwehrunfallkasse hatte vor fünf Jahren den Zustand des 1953 erbauten Gebäudes kritisiert und die Stadt zum Handeln aufgefordert. Unter anderem wurde der geringe Abstand zwischen dem Feuerwehrfahrzeug und der Garagenwand moniert. Vor dem Gerätehaus fehlen zudem Parkplätze für die anrückenden Einsatzkräfte. Außerdem passt das neue, 8,30 Meter lange Löschfahrzeug, das die Feuerwehr vor zwei Jahren erhalten hat, nur knapp in die Garage. Für ihr zweites Fahrzeug musste die Wehr deshalb einen Stellplatz in einer Scheune anmieten.

Doch der Ortsrat will gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. In einem Atemzug wollen die Politiker auf dem etwa 18000 Quadratmeter großen Areal nördlich der Gehrdener Straße auch die Voraussetzungen für ein neues Wohngebiet schaffen. Es gibt Anfragen nach Grundstücken. Etwa 15 bis 20 Einfamilienhäuser könnten darauf Platz finden. "Das ist eine angemessene dörfliche Entwicklung", sagt Ortsratsmitglied Walter Meyer (Bündnis 90/Die Grünen). Letztmals hat Leveste vor 13 Jahren Grundstücke im Baugebiet Im Bruchfeld ausgewiesen.

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