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Mehrgenerationenhaus: Finanzierung unklar

Gehrden Mehrgenerationenhaus: Finanzierung unklar

Die Finanzierung eines Mehrgenerationen-Treffpunkts in Gehrden ist nach wie vor unklar. Der Verein Mehrgenerationenhaus sucht nach einem Konzept. Doch die Zeit drängt.

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Vor gut sechs Wochen ist das alte Gehrke-Haus in der Fußgängerzone abgerissen worden. In dem an gleicher Stelle geplanten Neubau soll ein Mehrgenerationen-Treffpunkt eingerichtet werden.

Quelle: Wirausky

Gehrden. Etwa 30 Gehrdener haben einen Traum: Sie wollen in der Innenstadt einen Mehrgenerationen-Treffpunkt einrichten. Aus diesem Grund haben sie den Verein Mehrgenerationenhaus (MGH) gegründet. Einen Ort haben sie auch schon gefunden: das Grundstück am Steinweg, auf dem bis vor Kurzem noch das Gehrke-Haus stand. Das Gebäude ist inzwischen zwar abgerissen worden, doch der Investor hat dem Verein in Aussicht gestellt, im Neubau die Idee verwirklichen zu können – wenn die Finanzierung gesichert ist und ein Raumkonzept vorgelegt wird. Doch genau das ist das Problem. Zwischen 2000 und 3000 Euro kostet die monatliche Pacht, und noch ist nicht klar, wie dieser Betrag vom Verein aufgebracht werden soll. „Wir haben noch nicht wirklich etwas auf den Weg gebracht“, bedauert Eva Kiene-Stengel vom Vereinsvorstand. Und die Zeit wird knapp. Bis Mitte April möchte der Investor eine Entscheidung. „Wir sind im Kontakt und im Gespräch“, sagt Kiene-Stengel. Allerdings gibt sie zu: „Wir stehen gewaltig unter Zeitdruck.“ Der Investor warte auf eine Zusage und auf finanzielle Sicherheiten. Kiene-Stengel glaubt, dass das Projekt die Stadt bereichert. „Es muss erst anlaufen, dann bin ich sicher, dass es sich tragen wird“, sagt sie. Obwohl wegen des finanziellen Risikos, das der Verein tragen müsse, gegenwärtig etwas die Überzeugung fehle. Vonseiten der Stadt ist keine finanzielle Unterstützung zu erwarten. Das hat Bürgermeister Cord Mittendorf längst verdeutlicht. Der Verein Mehrgenerationenhaus ist vor einigen Wochen aus einer Initiativgruppe entstanden. Das erklärte Ziel: Menschen verschiedenen Alters und unterschiedlicher Herkunft zusammenzubringen. In der geplanten Begegnungsstätte im Gehrdener Stadtzentrum sollen sich deshalb alle Generationen und Nationen zwanglos treffen können. Außerdem sollen unter anderem eine Kinderbetreuung angeboten und ein Café eingerichtet werden. Das Haus soll sich zudem für Kunst, Kultur, Kino und Kulinarik öffnen sowie ein kommunikativer Treffpunkt für alle Gehrdener Bürger sein. „Etwas, was in der Stadt fehlt“, sagt Kiene-Stengel. Der Treffpunkt wäre auch ein Beitrag zur Belebung der Innenstadt.

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Von Redakteur Dirk Wirausky

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