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Einsparmöglichkeiten gesucht

Gehrden Einsparmöglichkeiten gesucht

Mit einem Minus von 1,4 Millionen Euro schließt der Haushalt der Stadt Gehrden ab. In den nächsten Wochen haben die Fraktionen nun die Gelegenheit, über Spareffekte und Einnahmen nachzudenken

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Geht es nach der Verwaltung in Gehrden, dann sollen die Eintrittspreise für Bürger um 25 Prozent erhöht werden, und die Vereine sollen gleichzeitig für die Benutzung des Schwimmbades zahlen. Ein Vorschlag, der auf politischen Widerstand trifft.

Quelle: Ingo Rodriguez

Gehrden. Die Forderung ist dezent als Wunsch formuliert worden, aber dennoch eindeutig: Die Ratsmitglieder seien eingeladen, in den nächsten Wochen ihre Wünsche und Ideen einzubringen sowie der Verwaltung Einsparpotentiale aufzuzeigen, sagte Bürgermeister Cord Mittendorf bei der Einbringung des Haushalts 2016.

Eine spannende und schwierige Aufgabe zugleich für die Politiker. Zum einen ist allen Verantwortlichen klar, dass die Stadt angesichts der finanziellen Situation sparen und gleichzeitig die Einnahmeseite verbessern muss, zum anderen sind dafür ein Jahr vor den Kommunalwahlen wenig populäre Entscheidungen verlangt.

Drei Steuern sind bereits erhöht worden: Die Grundsteuern A und B sowie die Hunde- und Vergnügungssteuer - jeweils Konsolidierungsvorschläge, die die Politiker gemeinsam mit Vertretern der Verwaltung in einem Arbeitskreis erarbeitet haben und die bereits in den Haushaltsplanentwurf berücksichtigt wurden. Fest steht zudem, dass die Kindergartengebühren erhöht werden.

Jörg Zehrfeld (Bündnis 90/Die Grünen) fordert in diesem Zusammenhang, dass alle gesellschaftlichen Schichten ihren Beitrag leisten müssten. Und Kai Magnus Paulsen (FDP) findet Steuererhöhungen nicht sonderlich fantasievoll. Ihm fehlen Einsparvorschläge. Genau die können die Parteien nun zusammenstellen.

Wie schwierig die Debatte in den nächsten Wochen sein könnte, zeigt der Vorschlag der Verwaltung, die Eintrittspreise im Delfi-Bad zu erhöhen. 25 Prozent sollte das Schwimmvergnügen teurer werden – eine Anregung, die nicht mehrheitsfähig war. Die Fraktionen, allen voran die SPD, lehnten das Papier ab.

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