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Die MCG-Aula soll abgerissen werden

Sieben Millionen Euro Projekt Die MCG-Aula soll abgerissen werden

Nach monatelanger Planung scheint ein Entwurf für die Modernisierung des Matthias-Claudius-Gymnasiums (MCG) gefunden zu sein, der bei allen Beteiligten Anklang findet. Am Freitagnachmittag stimmte der Schulausschuss in einer Sondersitzung für das vom Architekturbüro Schäfer, Krause und Schulz vorgestellte Konzept.

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Die alte Aula soll weichen. Die Architekten planen an dieser Stelle ein Gebäude, in dem künftig Mensa, Musikräume und Veranstaltungsort beheimatet sind.

Quelle: Naumann

Gehrden. Im Mittelpunkt des vermutlich sieben Millionen Euro teuren Projekts steht der Bereich der heutigen Aula. Sie soll abgerissen und durch ein neues Gebäude ersetzt werden. Dabei wird sich das äußere Erscheinungsbild deutlich ändern. „Das MCG wird einladender und offener wirken“, sagte Architekt Herwig Krause. Im Erdgeschoss soll ein großzügiger Haupteingang entstehen, gleichzeitig werden dort Küche und Mensa untergebracht sein.

Eine Etage höher planen die Architekten ein Pausenforum sowie einen multifunktionalen dreigeteilten Raum, der zum einen für den Unterricht in den Fächern Musik und Darstellendes Spiel genutzt werden soll, und der zum anderen als Veranstaltungsort dient. Schulintern gab es zu dieser Idee durchaus Bedenken. Die Fachlehrer befürchteten, dass in den nebeneinander angeordneten Räumen Musikunterricht nicht gleichzeitig abgehalten werden kann. Inzwischen wurde ein Kompromiss gefunden. Es soll ein Ausweichraum in einem anderen Gebäudekomplex eingerichtet werden.

In der zweiten Etage wollen die Architekten vor allem Platz für die Schulleitung, für die Verwaltung und für die Lehrer schaffen. Verbunden werden die drei Ebenen durch eine etwa vier Meter breite Treppe.

MCG-Leiterin Monika Schulte war mit den Plänen einverstanden. „Der Entwurf hat Charme und verbessert den Gesamteindruck der Schule“, sagte sie.

Die Politiker stimmten dem Entwurf zu, drängen aber auf eine genaue Kostenberechnung. „Wir brauchen schnell harte Zahlen“, sagte Helmut Meffert (SPD). Welche Ideen am Ende tatsächlich umgesetzt werden, soll erst danach endgültig entschieden werden. Beginn der Modernisierungsarbeiten soll 2012 sein.

Max Matthiesen scheint ein gut informierter Politiker zu sein. Kürzlich verkündete er vor allen anderen, dass die Stadt Gehrden ins Förderprogramm für die Innenstadtsanierung aufgenommen worden ist. Nun will der CDU-Landtagsabgeordnete erfahren haben, dass das Kultusministerium einer Umwandlung der Haupt- und Realschule in eine Oberschule mit gymnasialem Zweig zugestimmt hat. Eine Nachricht, auf die Verwaltung, Schule und Politiker seit Wochen warten – nur dort ist von der Entscheidung des Ministeriums offiziell nichts bekannt. Und vorher werde er sich dazu auch nicht äußern, sagte Bürgermeister Hermann Heldermann.

Dirk Wirausky

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