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Innovationspreis für die Oberschule

Gehrden Innovationspreis für die Oberschule

Auszeichnung für die Oberschule Gehrden: Sie hat als erste Schule den Innovationspreis „Moderne Schule“ erhalten. Damit wird das besondere Engagement im Bereich digitales Lehren und Lernen im experimentellen naturwissenschaftlichen Unterricht gewürdigt. Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert.

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Innovationspreis für die Oberschule: Phywe-Produkmanagerin Stefanie Wiedigen (von links), Lehrerin Iris Pinnecke, Schulleiter Carsten Huge und Phywe-Geschäftsführer Lutz Kinateder.

Quelle: Wirausky

Gehrden. „Ich bin überwältigt“, sagte Schulleiter Carsten Huge nach der Auszeichnung durch den Lernmittelhersteller Phywe. Der Preis sei eine weitere Bestätigung für den eingeschlagenen Weg, das Digitale Lernen fest im Schulalltag zu verankern.

Vorausgegangen war eine Zusammenarbeit mit dem Göttinger Unternehmen, das Lernmittel für den naturwissenschaftlichen Unterricht entwickelt. Phywe will Digitalen Medien künftig eine höhere Relevanz einräumen, um einen hohen Standard in der naturwissenschaftlichen Bildung zu gewährleisten. Das entspreche dem Zeitgest. „Die neuen Medien halten verstärkt Einzug in die Schulen“, sagte Manager Klaus Elias.

Die Oberschule habe frühzeitig darauf reagiert und gestalte einen interessanten und motivierenden Unterricht. Die Oberschule sei in Niedersachsen allen anderen Schulen im Bereich Digitales Lernen einen großen Schritt voraus sei. Allein schon deshalb fiel die Wahl auf die Gehrdener Schule, als eine Lehranstalt gesucht wurde, die ein neues Curriculum (curricuLAB®) in der Praxis testet. Dabei handelt es sich um eine Plattform für den digitalen naturwissenschaftlichen Unterricht. „Wir wollten nicht im Stillen entwickeln, sondern ein direktes Feedback von Lehrern und Schülern erhalten“, sagte Elias. Sehr zur Freude von Huge. „Es ist großartig, dass das Kollegium und die Schüler als Testpiloten direkten Einfluss auf die Entwicklung von Lerninhalten nehmen konnten“, sagte er bei der Preisverleihung.

Ziel des digitalen Programmes sei die Abkehr vom Frontalunterricht hin zu eigenverantwortlichem und selbstständigem Arbeiten in Gruppen, sagte Produktmanagerin Stefanie Wiedigen. Umgesetzt wird das mit Hilfe der iPads. „Das erleichtert den Jungen und Mädchen, die komplexen Zusammenhänge in der Naturwissenschaft schneller und besser zu erkennen“, glaubt Wiedigen. Und: Die Schüler erhalten einen anderen Blick auf solch ungeliebte Fächer wie Chemie und Physik. Mit der Zusammenarbeit ist sie mehr als zufrieden. „Es hat Spaß gemacht und es sind eine Vielzahl an Verbesserungsvorschlägen gemacht worden“, sagte Wiedigen. Die Oberschule habe geholfen, das Produkt zur Marktreife zu führen.

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