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Region soll Flüchtlingsheim am Knülweg bauen

Gehrden Region soll Flüchtlingsheim am Knülweg bauen

Nach Barsinghausen will auch Gehrden das Angebot der Region Hannover annehmen, eine Flüchtlingsunterkunft bauen zu lassen. Auf einer Fläche zwischen Knülweg und Levester Straße sollen im Januar 2017 bis zu 150 Schutzsuchende untergebracht werden.

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Auf dem Gelände zwischen Levester Straße und Knülweg soll die Region eine Flüchtlingsunterkunft für bis zu 150 Menschen bauen.

Quelle: Björn Franz

Gehrden. Die erste Hürde ist bereits genommen. Am Montagabend stimmte der Sozialausschuss dem Wunsch der Verwaltung einstimmig zu, eine Vereinbarung mit der Region zum Bau einer Flüchtlingsunterkunft abzuschließen. Und da es zu erwarten ist, dass morgen auch der Verwaltungsausschuss und eine Woche später schließlich der Rat ihr Okay geben, könnten die Bauarbeiten auf dem Gelände am Knülfeld bereits im April beginnen.

Dass die Stadt trotz der derzeit im Bau befindlichen Unterkunft am Bünteweg, in der spätestens Anfang Mai bis zu 70 Menschen einziehen sollen, weiterhin Bedarf an Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge hat, daran ließ Bürgermeister Cord Mittendorf keinen Zweifel. Bis zum 30. April muss Gehrden entsprechend der Quote noch 82 Personen unterbringen. Zuletzt war seit Mitte Februar kein Flüchtling mehr aufgenommen worden, weil schlichtweg keine Kapazitäten mehr vorhanden waren.

Daher sieht die Verwaltung weiterhin Handlungsbedarf. In Lenthe, Ditterke, Lemmie und Gehrden sollen in den kommenden Wochen weitere Wohnungen angemietet werden. Doch angesichts von weiteren 150 Flüchtlingen, mit denen die Verwaltung bis zum Jahresende rechnet wird dezentrale Unterbringung nicht ausreichen. Daher will die Stadt das Angebot der Region annehmen, die Sammelunterkünfte in den Kommunen der Region erreichten will – so wie es auch schon im Barsinghäuser Stadtteil Kirchdorf der Fall ist.

Drei Gebäude in Holzmodul-Bauweise sollen auf dem Gelände am Knülfeld hufeisenförmig nahe der Levester Straße erreichtet werden. Dazu kommt ein mittig gelegener Bürotrakt mit Aufenthalts- und Seminarräumen, sodass direkt vor Ort Deutschkurse abgehalten werden können. Die Kosten für den Bau trägt komplett die Region. Die Stadt Gehrden stellt lediglich das Gelände zur Verfügung und betreibt die Unterkunft.

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