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Rotdornbäume bleiben stehen

Gehrden Rotdornbäume bleiben stehen

Die bei vielen Bürgern beliebten Rotdornbäume an der Gartenstraße bleiben stehen. Für die Politiker sind sie ein prägendes Element des Straßenbildes. Bus- und Autofahrer ärgern sich allerdings über die Bäume, die in die Straße hineinragen und die Fahrbahn verengen.

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Sommerliche Blütenpracht an der Gartenstraße: Die Rotdornbäume an der Gartenstraße sind bei vielen Bürgern beliebt.

Quelle: Trieloff

Gehrden. Für Eva Kiene-Stengel (Bündnis 90/Die Grünen) steht fest. „Der Anblick gehört zum Stadtbild“, sagt sie. Deshalb müssten die Rotdorne an der Gartenstraße auch erhalten werden – trotz eines hohen Pflegeaufwands. „Sie sind etwas Besonderes im städtischen Einerlei“, sagte die Grüne im Ausschuss für Umwelt und Energie.
SPD und CDU folgten ihr. Lediglich Kai Magnus Paulsen (FDP) kam ins Grübeln. „Weniger Pflege bedeutet auch weniger Kosten“, gab er zu bedenken. Dennoch: Der Alternative, die Rotdorne durch neue, säulenförmige Bäume zu ersetzen, erteilten die Politiker eine Absage.
Die Gartenstraße ist auf einer Strecke von etwa 450 Metern beidseitig von etwa 30 Rotdornbäumen gesäumt. Sie zu pflegen, kostet der Stadt jährlich 4200 Euro. Nach Kalkulation der Verwaltung beliefen sich die Kosten für den kompletten Austausch der Bäume auf etwa 45000 Euro.
„Wir sind leidenschaftslos“, gestand Fachdienstleiter Holger Spohr. Das Problem sind aus seiner Sicht sowieso nicht die Bäume, sondern ist das Straßenprofil. „Die Gartenstraße ist an einigen Stellen zu schmal und müsste eigentlich komplett umgestaltet werden“, sagte Spohr – mit Fahrbahnbreite, beidseitigen Parkbuchten und Radwegen. An einigen Stellen ist die Fahrbahn lediglich 5,20 Meter breit. Nicht nur Busse und Lastwagen sind von dieser Enge betroffen, bei Begegnungsverkehr müssen Autos häufig ausweichen oder anhalten. Es kam in der Vergangenheit vielfach zu Fahrzeugbeschädigungen, weshalb die Gartenstraße auch „Spiegel-Straße“ genannt wird. Doch Spohr weiß, ein Umbau der viel befahrenen Straße sei zurzeit kaum bezahlbar.

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Von Redakteur Dirk Wirausky

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