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MCG-Sanierung wird teurer

Gehrden MCG-Sanierung wird teurer

Die Sanierung des Matthias-Claudius-Gymnasiums in Gehrden wird teurer. Das eingeplante Geld ist bereits vor dem letzten Bauabschnitt aufgebraucht. Doch die Stadt muss sowieso umplanen.

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Die Sanierung des Matthias-Claudius-Gymnasiums geht voran. Doch die Modernisierung der Schule ist teurer als veranschlagt.

Quelle: Wirausky

Gehrden. Rund 14,4 Millionen Euro hatte die Verwaltung für die gesamte Sanierung und Modernisierung des Matthias-Claudius-Gymnasiums (MCG) veranschlagt. Diese Summe wird nicht ausreichen, um alle vier Bauabschnitte zu finanzieren. "Der Betrag reicht nur für die Bauabschnitte 1 bis 3", sagt die städtische Projektleiterin Christina Unselt. Für die Umgestaltung des Mittelbau-West ist kein Geld mehr da. Grund sind unvorhersehbare Mehrkosten.

Da zudem das Abitur wieder nach 13 Jahren gemacht werden kann, fehlen dem MCG spätestens in zwei Jahren vier Klassenzimmer. "Und auch Räume für die Inklusion werden benötigt", sagt Unselt. Die Verwaltung will darauf reagieren. Ihr Vorschlag: Statt den Mittelbau-West für etwa 2,3 Millionen Euro zu sanieren, soll an der Stelle ein Neubau errichtet werden. "Damit können wir den neuen Platzbedarf der Schule berücksichtigen", sagt Unselt. Die Kosten dafür liegen aber bei etwa 3 Millionen Euro. Eine Ausgabe, über die die Politiker entscheiden müssen.

Zurzeit ist es der Mittelbau-Mitte, der umfangreich saniert und modernisiert wird. Bereits fertig sind die Räume für den Musikunterricht und das Fach Darstellendes Spiel, die Fachunterrichtsräume für Kunst, der Verwaltungstrakt inklusive Schülerbibliothek sowie unter dem Dach das komfortable Lehrerzimmer. Sehr zur Freude von Schulleiterin Monika Schulte. "Wir sind dankbar über das, was in den zurückliegenden Monaten geschafft worden ist", sagt sie. Die Arbeitsbedingungen hätten sich deutlich verbessert.

Nun folgt der Neubau der Schulmitte mit Pausenforum und Mensa. Außerdem erhält die Schule einen barrierefreien Eingang und einen Aufzug. Vermutlich Ende 2018 sind die Arbeiten in diesem Bereich abgeschlossen.

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