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Unübersichtliche Kreuzung

Gehrden Unübersichtliche Kreuzung

Die Umgestaltung der Kreuzung am Steintor ist nahezu abgeschlossen. Verwirrend bleibt aber die Verkehrslage.

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An der Kreuzung am Steintor gibt es oft unübersichtliche Situationen.

Quelle: Stephan Hartung

Gehrden. Gehe ich? Oder gehe ich nicht? Die Seniorin steht an der Großen Bergstraße gegenüber der Volksbank. „Ich bin mir unsicher, ob ich einfach über die Straße gehen kann“, sagt die 76-Jährige. Dann ist die Strecke frei. Sie überquert die Fahrbahn. Dabei ist der Bereich zwischen Türmchen und Volksbank nach der Modernisierung bewusst deutlicher schmaler als früher. „Das ist gewollt“, sagt Stadtsprecher Frank Born. Die Verkehrsteilnehmer sollen gegenseitig Rücksicht nehmen. So zumindest soll der Idealfall aussehen. Doch obwohl seit einigen Wochen die Umgestaltung der großen Kreuzung am Steintor nahezu abgeschlossen ist, ist für die Verkehrssituation für viele Bürger unklar. „Man muss ich erst daran gewöhnen“, sagt Elke Hechler aus Leveste. Gerade für ältere Menschen sei es schwierig, über die Straße zu kommen. „Die Autofahrer achten kaum auf sie und fahren wie sie wollen“, hat sie beobachtet. An der Gartenstraße blättert langsam der provisorisch angelegten gelbe Zebrastreifen ab. Laut Born bleibt der Zebrastreifen vorerst bestehen. „Bis zu einer endgültigen Entscheidung der Verkehrsbehörde über diesen Bereich“, sagt er. „Viele Passanten nutzen ihn aber nicht und entscheiden sich für den schnellen, aber unsicheren Weg über die Straße“, sagt eine Bürgerin. Möglicherweise wird auch noch ein Fußgängerüberweg zwischen Sparkasse und Volksbank an der Nordstraße angelegt. Voll wird es vor allem am Mittag, wenn die Schüler zu ihren Bussen strömen. Vor dem Umbau sei die Situation besser gewesen, sagt der 17-jährige Lukas. Nun nehme niemand wirklich Rücksicht. Unübersichtlich werde es, wenn viele Busse unterwegs seien, sagt sein Freund. Doch es gibt nicht nur Kritiker. „Ich finde die Umgestaltung der Kreuzung großartig“, sagt ein Gehrdener. Zumal die Autofahrer endlich mehr Rücksicht auf die Fußgänger nehmen. Seine Frau stimmt zu. „Und jetzt, wo der Weg gepflastert ist, gefällt mir der Bereich viel besser. Es ist noch nicht endgültig geklärt, wie es in dem verkehrsberuhigten Bereich weitergeht. Ein Treffen mit Vertretern der Region soll Klarheit bringen, welche Verkehrsregeln künftig gelten.

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Von Redakteur Dirk Wirausky

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