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Stabsstelle für Flüchtlingsarbeit

Gehrden Stabsstelle für Flüchtlingsarbeit

Die Stadt Gehrden hat eine neue Stabsstelle für Flüchtlingsarbeit eingesetzt. Zudem ist die ehrenamtliche Integrationsbeauftragte Renate Möller zurückgetreten.

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Bürgermeister Cord Mittendorf dankt Renate Möller für ihr Engagement als ehrenamtliche Integrationsbeauftragte.

Quelle: Wirausky

Gehrden. Renate Möller war so etwas wie das gute Gewissen der Stadt in Sachen Flüchtlingsarbeit. Seit mehr als vier Jahren engagiert sich die Lemmierin für die Asylbewerber am Burgberg, phasenweise betreute sie mehr als 50 Personen - für eine monatliche Aufwandsentschädigung von 28 Euro. Zudem war die 63-Jährige vor zwei Jahren maßgeblich am Aufbau des Arbeitskreises Willkommenskultur beteiligt.

Nun hat sie ihre Tätigkeit als ehrenamtliche Integrationsbeauftragte der Stadt beendet. Sie wolle sich künftig ganz ihrer Tätigkeit als 1. Vorsitzende des neu gegründeten Vereins „Freiraum“ widmen. Auch dort wird sich Möller mit ihren Mitstreitern für die Belange der Menschen aus Bürgerkriegsländern und Krisengebieten einsetzen. Sie leitet das Projekt Integration. Stadt und Renate Möller werden deshalb auch in Zukunft eng zusammenarbeiten. "Es fällt eigentlich nur der Titel weg", sagt Fachdienstleiter Ralf Geide. 

In einem Atemzug hat die Stadt ihre Verwaltungsstruktur den Aufgaben der Flüchtlingsarbeit angepasst und eine weitere Stabsstelle eingerichtet. Jens Dosdall wird diesen Bereich künftig koordinieren. Ihm zur Seite stehen zurzeit zwei Sozialarbeiterinnen, zum 1. April werden zwei weitere Mitarbeiter eingestellt. Dosdall war zuvor Leiter des Fachbereichs Bildung und Soziales. Diese Stelle wird neu ausgeschrieben. Zurzeit leben mehr als 300 Zuwanderer in Gehrden.

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