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Neue Klassenzimmer, neue Krippenplätze

Gehrden Neue Klassenzimmer, neue Krippenplätze

Die Stadt Gehrden wird 30 neue Krippenplätze in der Kindertagesstätte Am Nedderntor einrichten. Die sich für das nächste Schuljahr anbahnende Raumnot an der Grundschule Am Castrum soll kurzfristig durch das Aufstellen von Containern gelöst werden.

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An der Grundschule Am Castrum wird es ab Sommer eng.

Quelle: Ingo Rodriguez

Gehrden. "Wer hätte das gedacht, dass wir eines Tages Container aufstellen müssen, um an einer Gehrdener Grundschule alle Kinder unterbringen zu können", sagte Peter Lübcke (CDU) bei der Sitzung des Gehrdener Rates. Doch die Stadt hat keine Wahl. Ab dem nächsten Schuljahr platzt die Grundschule Am Castrum aus allen Nähten. Grund für den Schülerboom sind Kinder von Neubürgern aus dem Baugebiet Großes Neddernholz sowie Jungen und Mädchen aus Flüchtlingsfamilien, die nach Gehrden gekommen sind. Am Castrum muss deshalb ab August fünfzügig unterrichtet werden, auch weil die Grundschule Am Langen Feld keine Kinder mehr aufnehmen kann. Das Gebäude ist zu klein. "Wir müssen reagieren", sagte Lübcke.

Eine schnelle Lösung ist bereits gefunden. Es sollen ein mobiler Unterrichtsraum und ein Gruppenraum an der Grundschule Am Castrum aufgestellt werden. Zu Beginn des Schuljahres 2017/2018 wird die gleiche Kombination ein weiteres Mal benötigt. Offen ist, ob die mobilen Gebäudeeinheiten gemietet oder gekauft werden. Die Kosten werden von der Verwaltung ermittelt.

Kurzfristige bauliche Veränderungen sind nicht umsetzbar - auch weil zurzeit darüber diskutiert wird, wie das Ganztagskonzept an den Grundschulen realisiert werden kann. Unter anderem ist im Gespräch, die Grundschule Am Langen Feld neben der Oberschule neu und größer zu bauen. Die Grundschule Am Castrum wiederum soll so umgebaut werden, dass eine Nachmittagsbetreuung für die Schüler gewährleistet werden kann.

Eng ist es auch in den Kindertagesstätten. Um den Rechtsanspruch der Eltern garantieren zu können, müssen ab Sommer zwei neue Krippengruppen für 30 Jungen und Mädchen im Kindergarten Am Nedderntor eingerichtet werden. Die Umbaukosten betragen etwa 300000 Euro. Gut zwei Drittel davon übernimmt das Land. Um den nötigen Platz in dem Gebäude zu schaffen, muss die Volkshochschule Calenberger Land ausziehen. Sie wird an die Hornstraße ausweichen, wo die Stadt ihr kostenlos die Räume zur Verfügung stellt, die gegenwärtig noch von der Sozialstation genutzt werden. Das neue Domizil der Sozialstation wird in Kürze an der Kirchstraße sein.

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Von Redakteur Dirk Wirausky

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