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Die Stadt Gehrden will den Autoverkehr im Wohngebiet Großes Neddernholz aufzeichnen. Die Ergebnisse sollen anschließend in ein Verkehrskonzept einfließen. Immer mehr Eltern und Anwohner beschweren sich über die drastische Zunahme des Verkehrs.

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Viel Verkehr im neuen Wohngebiet Großes Neddernholz, auch direkt vor dem Margarethenkindergarten. Die Stadt will nun ein Verkehrsgutachten in Auftrag geben.

Quelle: Ingo Rodriguez

Gehrden. „Wir nehmen uns die Kritik zu Herzen und werden Lösungen für die Verkehrssituation im Großen Neddernholz finden“, versprach Bürgermeister Cord Mittendorf im Ausschuss für Verkehr, Brandschutz und Gefahrenabwehr. Zuvor hatten zum wiederholten Mal Eltern beklagt, dass die Kinder vor dem Margarethenkindergarten gefährlich leben, weil der Bereich als Baustellenzufahrt genutzt wird. „Wir brauchen dort aber auch nach Abschluss der Bauarbeiten dringend verkehrsberuhigte Maßnahmen“, sagte die Elternvertreterin des Margarethenkindergartens, Christina Manthey.

Bereits im Juni hatte sie Mittendorf eine Unterschriftenliste überreicht. Darin fordern die Eltern, dass das geplante Neubaugebiet Gehrden-Ost nicht ausnahmslos über die Straße Großes Neddernholz erschlossen werden soll.

Heinz Strassmann (Bündnis 90/Die Grünen) hat großes Verständnis für die Eltern. „Es ist nicht nachzuvollziehen, dass die Baustellenfahrzeuge direkt an der Kita vorbeigeführt werden“, kritisierte er. Es müsse nach intelligenteren Lösungen gesucht werden, als dass Erschließungsstraßen durch das Wohngebiet führen. Die Verwaltung prüft zurzeit, ob es alternative Strecken gibt. Eine Variante wäre, die Baustellenzufahrt direkt an die K 231 anzuschließen. „Wir sind mit den Eigentümern der Flächen bereits im Gespräch“, sagte Mittendorf. Jörg Zehrfeld (Bündnis 90/Die Grünen) befürchtet allerdings, dass das teuer wird.

Um die Verkehrssituation in dem Wohngebiet abschließend beurteilen zu können, wollen die Politiker auf die Ergebnisse eines Gutachtens warten, das die Verwaltung in Auftrag geben wird. Demnach wird der Verkehr, der durch die Robert-Bosch-Straße in die Straße Großes Neddernholz führt, digital aufgezeichnet. Die Dokumentation soll im November vorliegen. Für Klaus Dörffer (CDU) steht bereits fest, dass das Verkehrskonzept überarbeitet werden muss, „doch dazu brauchen wir die Daten und Fakten“, sagte er. Rolf Meyer (SPD) und Kai Magnus Paulsen (FDP) wollen ebenfalls erst die Expertenmeinung abwarten, bevor eine Entscheidung getroffen wird. „Wir müssen dann einen Weg finden, der den Anwohnern die geringste Belastung bringt“, sagte der Liberale.

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