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Nachfolger für Christiane Kemnitz gesucht

Gehrden Nachfolger für Christiane Kemnitz gesucht

Ende Juni scheidet die Erste Stadträtin Christiane Kemnitz aus. Die Verwaltung hat vorgeschlagen, die Stelle neu zu besetzen.

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Ende Juni endet die Amtszeit der Ersten Stadträtin Christiane Kemnitz. Die Stadt sucht nun einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin.

Quelle: Symbolbild

Gehrden. 24 Jahre hat Christiane Kemnitz bei der Stadt Gehrden gewirkt - seit 2001 als Erste Stadträtin. Ende Juni ist Schluss. Sie geht in den Ruhestand.

Die Verwaltung hat nun vorgeschlagen, die Stelle neu zu besetzen. Das kommt durchaus überraschend. Noch in seiner Haushaltsrede hatte Bürgermeister Cord Mittendorf im vergangenen November betont, die Stelle der Ersten Stadträtin nach Ablauf der Amtszeit nicht neu zu besetzen. Dadurch sollten Personalkosten eingespart werden. Stattdessen hatte Mittendorf damals angeregt, die Aufgaben auf einen neuen Fachbereichsleiter zu übertragen. Davon hat er wieder Abstand genommen.

Das Aufgabenprofil ist klar beschrieben. "Gesucht wird eine zielstrebige, engagierte und kommunikative Führungspersönlichkeit, die die Herausforderungen einer Kommune zwischen gesetzlichen Vorgaben, der Finanzsituation und den Erwartungen an eine zukunftsorientierte Verwaltung mitgestalten und weiterentwickeln möchte", heißt es in der Ausschreibung. Bewerber können ihre Unterlagen bis zum 9. Juni bei der Stadt einreichen.

Unterstützung kommt von der CDU. Sie vertritt die Ansicht, dass der Bürgermeister nur gemeinsam mit einem Ersten Stadtrat die zahlreichen Aufgaben und Herausforderungen bewältigen kann. Auch das ist eine Rolle rückwärts. Noch vor gut zwei Jahren hatte die CDU dafür plädiert, den Posten der Ersten Stadträtin aus Kostengründen ersatzlos zu streichen. Damals hieß es, gestützt auf qualifizierte Fachbereichs- und Fachdienstleiter über die Gehrden verfüge, sollte die Führung des Rathauses auch ohne Erste Stadträtin sichergestellt sein. "Wir sind bei der Analyse städtischen Verwaltungshandelns und den bevorstehenden infrastrukturellen Herausforderungen zu dem klaren Ergebnis gekommen, dass diese Stadt dringend eine verantwortliche Steuerung braucht", begründet der CDU-Fraktionsvorsitzende Thomas Spieker die Kehrtwende. Die CDU fordert allerdings, dass eine der im Rathaus eingerichteten Stabsstellen gestrichen werden müsse.

Das Auswahlverfahren selbst soll professionell begleitet werden. "Eine unabhängige Personalberatungsfirma soll den Auswahlprozess für die Stelle des Ersten Stadtrats überparteilich organisieren", sagt Thomas Spieker - und folgt damit dem Vorschlag der Verwaltung. Um eine gerichtsfeste Auswahlentscheidung zu erzielen, solle das  Besetzungsverfahren für die Stellenbesetzung von einer externen Beratungsgesellschaft begleitet werden, heißt es in der Vorlage, die am Montag, 15. Mai, in der Sitzung des Rates behandelt wird. Die Zusammenkunft im Bürgersaal beginnt um 18.30 Uhr.

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