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Digitalisierung beim Heimatbund

Gehrden Digitalisierung beim Heimatbund

Der Gehrdener Heimatbund kann seine Archivierungsarbeiten ab sofort deutlich effizienter und unkomplizierter erledigen. Durch einen neuen Overhead-Scanner ist es den Hobby-Historikern nun möglich, innerhalb weniger Sekunden Buchseiten oder Fotos digital zu speichern.

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Die technischen Fähigkeiten des neuen Overhead-Scanners des Heimatbundes sorgen für faszinierte Blicke.

Quelle: Sacha

Gehrden. „Bislang mussten wir die einzelnen Seiten fotografieren und zu Hause am PC bearbeiten“, sagt Heimatbund-Mitglied Walther Heine. Das ist jetzt vorbei. Das ausgewählte Buch muss einfach nur noch aufgeklappt und auf eine schwarze Unterlage direkt unter den Scanner gelegt werden. Ein Klick und wenige Augenblicke später sind die Seiten bereits auf dem Computer gespeichert, exakt ausgerichtet und ausgeschnitten. „Der Scanner gleicht sogar automatisch Wölbungen aus“, sagt Dieter Mahlert, Vorsitzender des Heimatbundes.

Das technische Hilfsmittel ist ein Geschenk der Avacon. Insgesamt 650 Euro nahm das Versorgungsunternehmen für die Anschaffung des Scanners inklusive passendem Computerprogramm in die Hand. „Mittlerweile gibt es ja kaum noch städtische Archivare“, sagt Frank Glaubitz, sagt Frank Glaubitz von der Avacon. Daher sei es eine Selbstverständlichkeit gewesen, die Ehrenamtlichen des Gehrdener Heimatbundes zu unterstützen.

Jeden Freitag trifft sich die Gruppe in den Räumen des Rathauses und dessen Archiv. „Momentan nehmen wir den Scanner noch jedes Mal mit nach Hause“, sagt Mahlert. Er hoffe jedoch, dass die Stadt Gehrden künftig einen geeigneten Platz für den Scanner findet, um ihn sicher zu verstauen. „Dann können wir in unserer Arbeit noch flexibler werden.“

Von Marcel Sacha

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