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Ein Dorfmittelpunkt für die Lenther

Lenthe Ein Dorfmittelpunkt für die Lenther

Mit dem Projekt „Dorfhaus“ soll am Dorfgemeinschaftshaus „Alte Schule“ ein genossenschaftlicher Dorfladen, ein Café und Veranstaltungsort entstehen. Der Arbeitskreis „Infrastruktur für Lenthe“ stellte die bisherigen Planungen unter großem Interesse im Schafstall auf dem Untergut vor.

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So könnte das neue DorfHaus aussehen: Bürgermeister Jürgen Ermeling und Architektin Melanie Schwarzien.

Quelle: Elena Everding

Lenthe. „Ein Projekt von Lenthern für Lenther“ sei das DorfHaus, erklärt Ortsbürgermeister Jürgen Ermerling den zahlreichen Gästen. Die Veranstaltung stieß auf so viel Resonanz, dass die Vorstellung des Projekts in zwei Durchgängen durchgeführt werden musste, da nicht alle Besucher gleichzeitig in den Raum passten. Ermeling ist Teil des Arbeitskreises, der sich schon länger mit dem Projekt beschäftigt. Eine Befragung der Lenther habe deren Wunsch nach einer lokalen Einkaufsmöglichkeit im Dorf ergeben, sagt Architektin Melanie Schwarzien. Vor allem Backwaren und regionale Produkte würden die Einwohner gerne vor Ort kaufen. Ebenfalls gewünscht: Ein angegliedertes Café.

„Der Standort der Alten Schule ist ideal“, meint Schwarzien. Auf dem Gelände des Dorfplatzes an der „Alten Schule“, wo sich auch das Dorfgemeinschaftshaus befindet, steht ein Schuppen. Nach dem Plan des Arbeitskreises soll darin der Dorfladen und eine Küche entstehen. Daneben soll ein Anbau entstehen, in dem das Café Platz findet. Den Bolzplatz und den Bouleplatz nebenan möchte der Arbeitskreis definitiv erhalten. Der Schuppen gehört der Stadt, er muss deshalb nicht gekauft und kann von dem Projekt genutzt werden.

Auf etwa 150000 Euro würden sich die Neubau- und Umbaukosten inklusive Mobiliar belaufen. 80 bis 85 Prozent davon könne durch öffentliche Mittel finanziert werden, sagt Joachim Müller-Blanck vom Arbeitskreis. Die übrigen Mittel sollen durch eine Genossenschaft aufgebracht werden: Jeder Lenther kann bis zu zehn Anteile von je 250 Euro erwerben. Genossenschaftsmitglieder sollen im Gegenzug die Produkte des Dorfladens günstiger erhalten. Zunächst soll der Laden ehrenamtlich betrieben werden.

„Gründlichkeit vor Schnelligkeit“ sei der Leitspruch für das Projekt, meint Ermerling. Deshalb ist das Dorfhaus auch noch keine beschlossene Sache. Erst in ein paar Monaten würde wahrscheinlich eine Entscheidung gefällt werden, so Ermeling. Alles hänge nun von der Zustimmung der Lenther ab: „Ohne die Beteiligung der Einwohner ist das Projekt nicht realisierbar.“ Deshalb wartet der Arbeitskreis ab, wie viele Lenther Genossenschaftsanteile kaufen möchten und sich auf die entsprechende Liste eintragen. Bis dahin hält er sie auf der Internetseite dorfhaus-lenthe.jimdo.de auf dem Laufenden, welche in den nächsten Tagen freigeschaltet werden soll.

Von Elena Everding

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