Keller waren bei dem Unwetter vollgelaufen, Straßen standen unter Wasser. Die Erinnerung daran wird den Redderser Feuerwehrleuten stets vor Augen geführt. Ein Fernsehteam filmte den Katastropheneinsatz. „Der zehnminütige Bericht wurde auf zahlreichen Kanälen ausgestrahlt und hat uns bundesweit bekannt gemacht“, sagte Weiberg.
Der Redderser Feuerwehrchef blickt zufrieden auf das vergangene Jahr zurück. Es sei ein ruhiges Jahr gewesen, in dem neben Einsätzen, Übungen und Ausbildungen das zweitägige Dorffest im Mittelpunkt gestanden habe. In dessen Rahmen feierte die Redderser Feuerwehr ihr 75-jähriges Bestehen.
Für Stadtbrandmeister Ulf Narten machen solche gesellschaftlichen Aktivitäten auch den Stellenwert der Brandschützer aus. „Ohne sie wäre in diesem Ort vieles nicht umsetzbar“, sagte er. Ortsbürgermeister Harald Schultz lobte: „Es ist immer wieder beeindruckend, was die Feuerwehr zum Wohle der Redderser Bürger leistet.“
Dazu ist die Feuerwehr in dem kleinen Gehrdener Ortsteil bestens aufgestellt. Sie hat 34 aktive und 92 passive Mitglieder. Der Altersdurchschnitt der Einsatzabteilung liegt bei 36,5 Jahren. „Es macht mir Spaß, mit so einer tollen Truppe zusammenzuarbeiten“, sagte Wei-berg, der seit 20 Jahren an der Spitze der Feuerwehr steht.
40 Jahre in der Feuerwehr sind Ernst-August Hohmann und Helmut Meyer. Befördert wurden zudem Jessica Baier zur Oberfeuerwehrfrau und Matthias Mötje zum Oberlöschmeister.
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