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Ein goldener Pfeil für den Wettkampfsieger

Gehrden Ein goldener Pfeil für den Wettkampfsieger

Ferienpassaktion auf Gehrdens höchstem Punkt: Im Anbau des Burgbergturms haben Kinder am Sonntag die Grundlagen des Bogenschießens gelernt. Die Mitglieder der Turmgarde wiesen die Jungen und Mädchen in die Kunst des richtigen Umgangs mit Pfeil und Bogen ein.

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Hagen von Drakenforst (rechts) bringt den Kindern das Bogenschießen bei.

Quelle: Marcel Sacha

Gehrden. Gespannt standen die Kinder auf dem Parkplatz am Burgberg und blickten in den Wald hinein. Mittelalterliche Musik schallte den Kindern von dort entgegen. Es war Markus von Hohenwall von der Gehrdener Turmgarde, der mit seinem Dudelsack die Jungen und Mädchen abholte, um sie zum Burgbergturm zu geleiten. Dort warteten bereits drei weitere Mitglieder der Garde in altertümlichen Gewändern, um sie in die Kunst des Bogenschießens einzuweihen.

Im Rahmen des Sommerferienprogramms erfuhren die Kinder von Hagen von Drakenforst und seiner Frau Katharina zunächst alles Wissenswerte über den Umgang mit dem früheren Jagdinstrument, das heute in erster Linie als Sportgerät genutzt wird. Zwar konnte es den Kindern nicht schnell genug gehen, bis sie selbst ihre ersten Schüsse abgeben konnten, doch zunächst musste Hagen von Drakenforst sie vertrösten. "Erst kommt die Theorie, dann die Praxis", sagte er. Von der notwendigen Schutzausrüstung über die verschiedenen Pfeil- und Bogenarten bis zur richtigen Handhabung erläuterte er detailliert die verschiedenen Aspekte des Bogenschießens.

Dann war es soweit: Es ging an die Scheibe. Wieder ertönte der Dudelsack von Gardemusiker von Hohenwall. Es war das Zeichen, dass die Wettkämpfe beginnen konnten. Nacheinander versuchten die Jungen und Mädchen, die Mitte der etwa 15 Meter entfernten Scheibe zu treffen. Nicht ganz einfach, wie sie schnell feststellten. Mit von Drakenforsts Tipps näherten sie sich mit ihren Pfeilen jedoch nach und nach dem kleinen roten Kreis in der Mitte der Scheibe. Auf den besten Schützen wartete am Ende des Tages ein besonderer Preis: ein goldener pfeil, den Katharina von Drakenforst feierlich überreichte. Doch auch die anderen Teilnehmer gingen nicht leer aus. Sogar der Letztplatzierte konnte ein Spielzeugschwein mit nach Hause nehmen. "Im Mittelalter wurden als Trostpreis echte Schweine verschenkt", erläuterte von Drakenforst den Kindern. "Daher stammt auch die Redewendung 'Schwein gehabt'", ergänzte sie.

Die 2010 gegründete Turmgarde veranstaltet jeden dritten Sonntag im Monat am Burgbergturm verschiedene Aktionen, an denen alle Bürger teilnehmen können. Dazu gehören unter anderem Tanzveranstaltungen, Bastelaktionen für Kinder, Feuershows oder Schaukämpfe. Der nächste Termin ist am Sonntag, 20. August, von 14 bis 16 Uhr.

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Von Marcel Sacha

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