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Feuer in Tischlerei

Ditterke Feuer in Tischlerei

Feuer in Ditterke: In der Nacht zu Sonntag sind Teile einer Tischlerei an der B65 abgebrannt. Die Feuerwehren verhinderten Schlimmeres.

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In Ditterke hat es in einer Tischlerei gebrannt.

Quelle: Uwe Dillenberg

Ditterke. Bisherigen Ermittlungen zufolge hatte eine Funkstreifenbesatzung des Polizeikommissariats Ronnenberg Flammenschein im Dachbereich des Firmengebäudes bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Als kurze Zeit später die Fahrzeuge der alarmierten Feuerwehren aus Ditterke und Gehrden am Einsatzort eintrafen, wurde aufgrund der weithin sichtbaren Flammen die Alarmstufe erhöht und neben der Drehleiter aus Barsinghausen auch die Ortsfeuerwehren Everloh, Northen und Lenthe alarmiert. Den ersten vorgehenden Trupps quoll dichter und heißer Rauch aus der etwa 700 Quadratmeter großen Halle entgegen, der auch aus Lüftungsöffnungen und Mauerritzen am Dach drang. "Rauch und Hitze hatten sich durch einen Verbindungtrakt auch bis zu einem direkt angrenzenden Betrieb ausgebreitet", sagte Gehrdens Ortsbrandmeister Peter-Albert Fricke.

Während Löschtrupps im Inneren der brennenden Halle gezielte Löschmaßnahmen mit Wasser aus mehreren Rohren vornahmen, löschte die Drehleiter die auf dem Dach brennenden Paneelen einer Photovoltaikanlage. Gleichzeitig drangen andere Einsatzkräfte durch den benachbarten Betrieb zum Gefahrenbereich vor und verhinderten die Ausbreitung. "Durch den schnellen und gezielten Löscheinsatz konnte der Brand auf einen Teilbereich der Tischlerei  begrenzt werden", sagte Fricke. Da im Innenangriff eine große Zahl von Trupps mit Atemschutzgeräten eingesetzt werden mussten, alarmierte die Einsatzleitung zwischenzeitlich noch die Ortsfeuerwehr Leveste und den Gerätewagen Atemschutz nach.

Um 2.17 Uhr war das Feuer aus. Für Nachlöscharbeiten musste eine Holzwand  geöffnet und der Rauch durch Druckbelüftungsgeräte aus dem Brandobjekt geblasen werden. Das zuständige Energieversorgungsunternehmen schaltete den gesamten Gebäudekomplex stromlos und stellte auch die Gaszuführung zu einer Heizungsanlage ab. Nachdem alle betroffenen Gebäudeteile und Einrichtungsgegenstände mit Hilfe einer Wärmebildkamera kontrolliert waren, konnte um der Einsatz kurz nach 4 Uhr beendet werden. Später waren noch zwei Brandnachschauen erforderlich, um versteckte Glutnester ausschließen zu können.

Während der Löscharbeiten war die Bundesstraße 65 über mehrere Stunden voll gesperrt. Personen wurden nicht verletzt. Über die Ursache der Feuers und die Schadenhöhe liegen noch keine Angaben vor. 

Seitens der Feuerwehr waren 93 Einsatzkräfte vor Ort. Der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen und einem Notarzt sowie die Polizei mit mehreren Streifenwagen.

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Von Redakteur Dirk Wirausky

Gehrden
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