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Eintrittspreise für Delfi-Bad werden teurer

Gehrden Eintrittspreise für Delfi-Bad werden teurer

Die Stadt will die Eintrittspreise für den Besuch des Delfi-Bades um 25 Prozent erhöhen. Sie verspricht sich davon Mehreinnahmen in Höhe von 55.000 Euro pro Jahr. Über das Vorhaben muss aber noch die Politik entscheiden.

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Die Stadt will mit dem Gehrdener Delfi-Bad künftig mehr Geld einnehmen.

Quelle: Fricke

Gehrden. Das Delfi-Bad ist ein Zuschussgeschäft - und eine freiwillige Aufgabe. Etwa 630.000 Euro kostet der Betrieb der Anlage zurzeit im Jahr. Eine Ausgabe, die in der Vergangenheit stets mit dem Hinweis auf die Attraktivität der Stadt und den Nutzen für den Schulsport gerechtfertigt wurde. Eine Diskussion wie in anderen Kommunen, wo die Badeanstalt geschlossen oder in eine private Trägerschaft übergeben werden soll, wird in Gehrden bislang nicht geführt.

Für die Haushaltskonsolidierung sollen ab 2016 jedoch die Eintrittspreise erhöht werden. Mit den Einnahmen aus dem Eintrittsgeld will die Stadt zumindest ein Drittel der Gesamtkosten für das Delfi-Bad decken. Eine Tageskarte wird demnach dann 4,50 Euro kosten (zurzeit 3,30 Euro), Kinder und Jugendliche zahlen künftig 3 statt 2,40 Euro. Mit der neuen Regelung kostet eine Einzelkarte für den Besuch des Delfi-Bades mehr als beispielsweise im Deisterbad Barsinghausen, im Pattenser Bad oder im Fössebad in Hannover-Limmer (jeweils 3,50 Euro). Auch die Wertkarten werden teurer. So müssen zwei Erwachsene und zwei Kinder für eine mittlere Wertkarte, die fünf Eintritte ermöglicht, 63,50 statt 51,50 Euro ausgeben. Eine große Wertkarte (Zehn Besuche für zwei Erwachsene und zwei Kinder) kostet 120 statt 98 Euro.

Zur Kasse werden auch die Vereine gebeten. Die DLRG-Gruppe, die das Bad bislang kostenlos nutzen kann, soll künftig für den wöchentlichen Trainingsbetrieb 140 Euro im Monat an die Stadt überweisen. Der SV Gehrden zahlt ab dem nächsten Jahr ebenfalls 140 statt 110 Euro monatlich. Für die Behinderten-Sportgemeinschaft steigt der Preis von 90 auf 110 Euro im Monat.

Gemeinsam mit der Avacon AG und der Purena wird darüber hinaus untersucht, inwieweit die technischen Prozesse im Bereich der Wasseraufbereitung und der Stromerzeugung beziehungsweise des Stromverbrauches optimiert werden können, um die Betriebskosten zu senken.

Erstmals öffentlich diskutiert wird der Vorschlag, der im Arbeitskreis für Haushaltskonsolidierung erarbeitet wurde, in der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Soziales und Senioren am Dienstag, 8. September. Sie beginnt um 18 Uhr im Jugendpavillon.

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