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Eine Straße für den Schwerlastverkehr

Gehrden Eine Straße für den Schwerlastverkehr

Im Neubaugebiet Langes Feld III im Osten der Kenrstadt haben die Vorbereitungen begonnen. Die provisorische Verbindungsstecke zwischen K231 und Baugebiet wird hergerichtet. Und die Archäologen suchen nach Funde aus der Vergangenheit.

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Erste Vorbereitungen: Während der Bauphasen wird eine provisorische Straße von der Kreisstraße in das Baugebiet angelegt, damit der Lastkraftverkehr nicht durch die Wohngebiete fahren muss.

Quelle: Ridriguez

Gehrden. Während der Bauphase im geplanten Neubaugebiet Langes Feld III wird der Schwerlastverkehr über eine provisorische Verbindungsstrecke von der Kreisstraße 231 ins Baugebiet geleitet. Die Arbeiten für die Behelfsstrecke haben bereits begonnen. Die Variante kostet fast 120 000 Euro. Es ist eine vorübergehende, auf drei Jahre begrenzte Lösung. Anschließend muss die Baustraße wieder zurückgebaut werden. Damit kommt die Stadt einem Wunsch von Eltern und Anwohnern nach. Sie hatten gefordert, dass es vor dem Margarethenkindergarten keinen Baustellenverkehr geben solle.

Eine dauerhafte Regelung, wie von einigen gewünscht, wird es nicht geben. Die Gründe dafür sind vielfältig. Der Bau einer Straße zwischen K 231 und Wohngebiet ist äußerst kostspielig. Die Region lehnt zudem eine direkte Verbindung von der Kreisstraße in das Baugebiet ab. Und der Grundstückseigentümer will seine Flächen nicht veräußern und stellt sie lediglich für die Zeit der Bautätigkeiten zur Verfügung. Zudem bestand die Sorge, dass eine dauerhafte Anbindung zu einer erheblichen Belastung durch den Durchgangsverkehr führen könnte.

Geplant ist, den Verkehr aus dem neuen Wohngebiet über den Millöckerweg und die Vivaldistraße auf den Beethovenring zur Schulstraße sowie über die Straßen Merowingerweg und Großes Neddernholz auf die Robert-Bosch-Straße zur Ronnenberger Straße zu führen. Aus Sicht der Verwaltung, die extra ein Verkehrsgutachten in Auftrag gegeben hatte, ist das eine verträgliche Lösung. Die Verkehrsplaner gehen davon aus, dass aus dem Neubaugebiet etwa 745 Autos pro Tag in beide Richtungen fahren. Ferner glauben sie, dass die Verkehrs­sicherheit gewährleistet ist, weil durch die Straßenführungen nur eine reduzierte Geschwindigkeit möglich sei.

Unabhängig davon nimmt das Neubaugebiet Formen an. Seit Anfang des Monats laufen die archäologischen Untersuchung. Offen ist, wie lange sie sich hinziehen – und auch wie teuer die Grabungen für die Stadt werden.

Die Stadt will im Oktober mit der Vermarktung der Grundstücke beginnen. Das Interesse ist gewaltig: Für die 51 Bauplätze in dem etwa sieben Hektar großen Gebiet gibt es gegenwärtig 516 Interessenten. Ab voraussichtlich Mitte 2018 können die neuen Grundstücksbesitzer mit dem Bau ihres neuen Hauses im Langen Feld III anfangen.

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Von der K231 wird eine Straße ins Baugebiet führen - und anschließend wieder zurückgebaut.

Quelle: Rodriguez
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