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Senioren sollen schon 2019 einziehen

Gehrden Senioren sollen schon 2019 einziehen

Es geht los: Auf dem Gelände des früheren Feuerwehrhauses an der Nordstraße haben mit dem ersten Spatenstich die Arbeiten für den geplante Neubau des Wohnungsunternehmens KSG Hannover begonnen. Dort entsteht ein zweigeschossiges Mehrfamilienhaus mit zwölf barrierefreien Mietwohnungen für Senioren.

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Baubeginn: Der Tiefbauunternehmer Torsten Heger (von links), Hauke Jagau, Karl Heinz Range und Cord Mittendorf machen im Beisein der Aufsichtsratsmitglieder, Architekten und KSG-Vertreter auf dem Baugrundstück an der Nordstraße den symbolischen ersten Spatenstich.

Quelle: Ingo Rodriguez

Gehrden. Jetzt soll offenbar alles ganz schnell gehen. Nach Einschätzung des Investors KSG - die frühere Kreissiedlungsgesellschaft - sollen die zwölf Zweizimmerwohnungen bereits im Frühjahr 2019 bezugsfertig sein. Rund 2,5 Millionen Euro investiert die KSG, um an der Nordstraße ein zweigeschossiges Gebäude mit einem weiteren sogenannten Staffelgeschoss zu errichten - mit barrierefreien Wohneinheiten, erreichbar mit einem Aufzug sowie jeweils mit einer Terrasse oder einem Balkon.

"Wir freuen uns, dass wir unser neues Gebäude, das speziell auf die Belange von Senioren zugeschnitten ist, mitten im Herzen von Gehrden errichten können", sagte der KSG-Geschäftsführer Karl Heinz Range nach dem feierlichen ersten Spatenstich.  Die KSG reagiert mit ihrem Neubauprojekt auch auf den steigenden Bedarf an bezahlbarem Wohnraum. Es ist ein Vorzeigeprojekt für den sozialen Wohnungsbau. Die zu entrichtenden Mieten in den Zweizimmerwohnungen des neuen Mehrfamilienhauses sollen mit öffentlichen Mitteln gefördert werden und sind für ältere Menschen geplant, die mit einem sogenannten Wohnberechtigungsschein nachweisen können, dass sie eine bestimmte Einkommensgrenze nicht überschreiten. Deshalb rechnet die KSG auch für das Bauvorhaben mit öffentlichen Zuschüssen.

Vor allem wegen der eingeplanten Zielgruppe künftiger Mieter hält die KSG auch den Standort für besonders geeignet: "Gerade für ältere Menschen ist es wichtig, den Lebensmittelpunkt dort zu haben, wo das gesellschaftliche Leben stattfindet", sagte Range. Die zentral gelegenen Wohnungen seien aber auch wegen der Bushaltestellen direkt vor der Haustür sowie wegen der Nähe zu Ärzten, Apotheken und Einzelhändlern auf die Bedürfnisse von Senioren ausgerichtet.

Auch der KSG-Architekt und Projektleiter Horst Oelkers ließ nach dem ersten Spatenstich keine Zweifel aufkommen: Nun soll es schnell voran gehen. "In den nächsten Tagen wird die Baustelle weiter eingerichtet, dann werden von der Tiefbaufirma schon Container und ein Kran aufgestellt - und eine Baustraße eingerichtet", sagte Oelkers.

Auf eine zügige Abwicklung des Neubauprojekts hatte bislang nur wenig hingedeutet. Mehr als zwei Jahre ist es nun schon her, dass auf dem Grundstück an der Nordstraße das alte Gerätehaus der Feuerwehr abgerissen wurde. Seitdem klafft dort neben der Sparkasse und nur einen Steinwurf von der Fußgängerzone entfernt eine hässliche Baulücke. Langer Anlauf, schnelle Abwicklung: Diesem Muster ist die KSG jetzt auch bei ihrem ersten Spatenstich treu geblieben. Zu der traditionellen Zeremonie war zwar der gesamte Aufsichtsrat in einem Bus angereist, jedoch mit etwa 30 Minuten Verspätung. Wartende Gäste waren vor der Ankunft von KSG-Vertretern mehrfach vertröstet und um Geduld gebeten worden.

Regionspräsident Hauke Jagau, Aufsichtsratsvorsitzender der KSG, konnte die Verspätung nach der Blitzzeremonie aber gut begründen: "Wir machen gerade unsere alljährliche Tour zur Besichtigung wichtiger Bauprojekte und haben mehrere Termine." Sprachs, setzte seinen Bauhelm ab, legte den Spaten zur Seite und eilte zurück zum Bus. "Jetzt soll es möglichst schnell vorangehen", sagte Gehrdens Bürgermeister und KSG-Aufsichtsratsmitglied Cord Mittendorf augenzwinkernd.

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