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Festhallen-Umbau dauert wohl bis Ende August

Gehrden Festhallen-Umbau dauert wohl bis Ende August

Die Festhalle Am Castrum bleibt voraussichtlich bis Ende August eine Baustelle. Künftig soll die Festhalle verstärkt dem Betrieb der Grundschule und vor allem der städtischen Hausaufgabenhilfe am Nachmittag dienen.

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Die Bauarbeiten zur Modernisierung des Brandschutzes im alten Musikraum (Foto) und in der angrenzenden Festhalle dauern an.

Gehrden. Handwerker installieren in der Festhalle zurzeit unter anderem neue Kabel, Türen und Blitzableiter, um den Brandschutz zu verbessern. "Die Schule wird die Festhalle in der ersten Stunde als Betreuungsraum und für zusätzliche Angebote wie die Lesementoren nutzen", erläutert die kommissarische Schulleiterin Anke Hüper. Zudem zieht die im Vorjahr eingeführte städtische Hausaufgabenhilfe von einem Klassenraum, den die Grundschule dringend benötigt, in die Festhalle sowie den angrenzenden alten Musikraum um. Zugleich wird dieses Angebot ausgebaut: Statt 25 können dort nach Ende der Sommerferien am 4. August bis zu 50 Kinder von 12.40 bis 15 Uhr betreut werden.

Für die Übergangszeit bis zum Abschluss der Bauarbeiten könnten die Lehrer und Hausaufgabenbetreuer das Fehlen der Räume überbrücken, ist sich Hüper sicher. Die Kosten für die neue Nutzung der Räume seien relativ gering, da im Wesentlichen nur einige neue Regale, Tische und Stühle benötigt würden, betont Hüper.

Deutlich höhere Kosten verursacht die Modernisierung des Brandschutzes in der Festhalle sowie im Hortbereich, in dem die Arbeiten bereits in den nächsten Tagen enden sollen: In beiden Gebäudeteilen investiert die Stadt rund 330.000 Euro für neue Kabel, Brandschutztüren auf allen Fluren, Treppen und weiteren Fluchtwegen sowie Blitzschutzanlagen.

Auch nach dem Umbau soll die Festhalle weiter für Konzerte der Original Calenberger und der Schützenkapelle sowie für die Jahresversammlung der Feuerwehr zur Verfügung stehen. Der Bürgermeister will von Fall zu Fall entscheiden, ob weitere Veranstaltungen genehmigt werden.

Neuer Ort für ein bewährtes Konzept

Nach mehr als 30 Jahren ist der DRK-Ortsverein mit seiner Blutspendeaktion in den Bürgersaal des Rathauses umgezogen, weil die Festhalle für die Hausaufgabenbetreuung der Grundschüler umgebaut wird. Die DRK-Vorsitzende Andrea Nitsch sieht in der Verlegung nur Vorteile: "Das Vierständerhaus, wo wir die ganzen Utensilien wie Kaffeemaschinen, Isolierkannen und Geschirr gelagert haben, liegt nur ein paar Schritte vom Rathaus entfernt. Wir benötigen also kein Auto mehr für den Transport, und wir müssen die Teile nicht mehr aus dem Keller hochschleppen." Sie ist sehr zufrieden mit dem Auftakt am neuen Ort, obwohl am Montag nur 85 statt der sonst durchschnittlich 120 Spender gekommen sind.

Nitsch und 14 weitere Helfer umsorgten die Teilnehmer. "Es war erstaunlich, dass bei diesen schweißtreibenden Temperaturen überhaupt so viele Menschen da waren", sagt sie. Klaus-Ulrich Fritz zählt bei den vier Blutspendeterminen in Gehrden stets zu den ersten Teilnehmern. "Ich stelle mich nicht gern an und möchte gleich an der Reihe sein", verrät der 72-Jährige, der seit 15 Jahren regelmäßig Blut spendet. "Man weiß ja nie, ob man nicht selbst mal darauf angewiesen ist", sagt er. Als kleines Dankeschön überreichten Nitsch und Vorstandskollegin Jutta Beier dem pensionierten Geophysiker passend zum Sommerwetter einen Strohhut und ein Handtuch.

Zu den Spendern gehörte auch Georgia Koch. "Eine Arbeitskollegin hat mich mal mitgeschleppt, und da ich es gut vertragen habe, bin ich dabei geblieben", berichtet die medizinische Fachangestellte. Sie will damit Menschen helfen, die bei Unfällen oder aus anderen Gründen in Notsituationen geraten sind. "Ich könnte ja auch mal davon betroffen sein", sagt sie. Außerdem trage es zur eigenen Gesundheit bei, Blut zu spenden. Auch Alexander Ehlert spendet regelmäßig. "Anderen zu helfen gehört für mich einfach dazu", sagt der 28-jährige Feuerwehrmann aus Northen.

Die nächste Blutentnahme findet am 31. Oktober von 16 bis 19.30 Uhr wieder im Bürgersaal statt. "Wir bleiben jetzt für immer hier", sagt Nitsch erfreut über die Verlagerung in die Stadtmitte.

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Von Carsten Fricke und Heidi Rabenhorst

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