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Feuerwehr Everloh erhält Löschfahrzeug

Gehrden Feuerwehr Everloh erhält Löschfahrzeug

Die Freiwillige Feuerwehr Everloh erhält im nächsten Jahr ein neues Fahrzeug – und das wird teurer als erwartet. Deshalb müssen sich die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren in Ditterke und Northen gedulden.

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Die Ortsfeuerwehr erhält ein neues Löschfahrzeug - und das wird teurer als erwartet.

Quelle: Jens Wolf

Gehrden. Eigentlich waren bereits im Jahr 2014 für den Kauf eines Mittleren Löschfahrzeugs (MLF) für die Ortsfeuerwehr Everloh 175 000 Euro im Haushalt veranschlagt worden. Zu wenig, um das gewünschte Fahrzeug anzuschaffen. Das kostet inzwischen mehr als 211 000 Euro – und damit 37 000 Euro mehr als angenommen.

Um die finanzielle Lücke zu schließen, folgen nun Verschiebungen: Die Beschaffung des Löschfahrzeugs für die Ortsfeuerwehr Ditterke, die für 2015 vorgesehen war, wird erst 2016 realisiert. „Dadurch können wir die überplanmäßige Auszahlung in Höhe 37 000 Euro decken“, sagt Fachbereichsleiter Frank Born.

Doch damit nicht genug der Rechnerei und Zahlenjonglage: Das Löschfahrzeug für Ditterke war ursprünglich mit 175 000 Euro veranschlagt worden. Ein Betrag, der aktuell längst nicht mehr ausreicht, wie Born mitteilt. 215 000 Euro müssen inzwischen für das neue Fahrzeug ausgegeben werden. Deshalb wird der in diesem Jahr jetzt nicht mehr verbrauchte Restbetrag von 138 000 Euro in das Haushaltsjahr 2016 übertragen – und muss dort aufgestockt werden. „Wir müssen also zusätzlich 77 000 Euro in den Haushalt für 2016 einstellen“, sagt Born.

Und auch die Feuerwehr in Northen muss sich gedulden. Das Löschfahrzeug, das eigentlich für das nächste Jahr auf der Agenda stand, wird nun erst 2017 kommen. 218 000 Euro plant die Stadt dafür ein.

Für Andreas Reichl, SPD-Ratsherr und Mitglieder der Northener Feuerwehr, ist das kein Problem. „Das ist eine sinnvolle Regelung“, sagt er. Die Everloher Feuerwehr liege schließlich direkt an der Bundesstraße 65 und müsse bei Verkehrsunfällen häufig ausrücken. „Sie muss deshalb vernünftig ausgerüstet sein“, sagt er. Auch Stadtbrandmeister Frank Oberheide begrüßt die neuen Planungen der Verwaltung. „Das ist richtig und vollkommen nachvollziehbar“, lautet sein Urteil.

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Von Redakteur Dirk Wirausky

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