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Feuerwehr im Dauereinsatz

Gehrden Feuerwehr im Dauereinsatz

Die Feuerwehr Gehrden kommt nicht zur Ruhe. Nachdem am Montag drei Einsätze abgearbeitet werden mussten, sind die Feuerwehrleute am Dienstag um 5 Uhr erneut alarmiert worden.

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Die Einsatzkräfte fegen Bindemittel und Öl von der Ronnenberger Straße.

Quelle: Feuerwehr Gehrden

Gehrden. Der starke Regen in der Nacht zum Dienstag hat den Keller eines  Einfamilienhauses im Nordfeld überschwemmt. Laut Ortsbrandmeister Peter-Albert Fricke stand das Wasser auf rund 50 Quadratmeter etwa fünf Zentimeter hoch, als die Feuerwehr nach der Alarmierung um 5 Uhr am Einsatzort eintraf. Die Feuerwehr setzte einen Wassersauger ein und pumpte rund 500 Liter Wasser aus dem Keller. Im Einsatz waren acht Einsatzkräfte mit zwei Fahrzeugen.

Während der Beseitigung des Wasserschadens wurde die Feuerwehr zu einem weiteren Einsatz gerufen. Die automatische Brandmeldeanlage des Seniorenwohnheims am Thiemorgen hatte gegen 5.30 Uhr Alarm ausgelöst.

Das bedeutete Vollalarm für die Schwerpunktfeuerwehr Gehrden. Der Löschzug mit 18 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen sowie  die Polizei fuhren die neue Einsatzstelle an, während die Besatzung des Rüstwagens bei dem Wasserschaden im Nordfeld blieb.

Im Seniorenheim hatte ein Brandmelder im Obergeschoß ausgelöst. Die Ursache konnte nicht emittelt werden. Rauch oder Feuer wurden nicht festgestellt. Es wird von einem technischen Defekt ausgegangen.

Am Montagnachmittag gegen 16 Uhr mussten die Feuerwehrleute 50 Liter Hydrauliköl von der Ronnenberger Straße entfernen. Laut Einsatzleiter Rainer Kunze war bei einem Autotransporter ein Ölschlauch an der Hydraulikanlage geplatzt. Etwa 50 Liter Öl liefen auf die Fahrbahn und in den unbefestigten Seitenstreifenin der Ronnenberger Straße.

Der litauische Lastwagenfahrer hatte offensichtlich schon über Stunden vor Ort Reparaturen an dem Fahrzeug vorgenommen, bevor die Polizei wegen der ölverschmutzten Fahrbahn informiert wurde. Nicht nur die Feuerwehr, auch die Bauhofmitarbeiter der Stadt Gehrden waren im Einsatz, um die weitere Ausbreitung mit Bindemittel zu verhindern. Während dieser Arbeiten musste die Ronnenberger Straße teilweise für den Verkehr gesperrt werden.

Ein Mitarbeiter des Teams Gewässerschutz der Region Hannover, der ebenfalls alarmiert worden war, ordnete an, dass der Seitenstreifen ausgebaggert werden  muss, weil das umweltschädliche Öl tief ins Erdreich eingedrungen ist. Das wird eine Tiefbaufirma erledigen. Nach etwa eineinhalb Stunden konnten die zwölf Einsatzkräfte mit ihren beiden Fahrzeugen wieder einrücken.

Am Montag rückte die Feuerwehr zudem zweimal aus, weil Rauchmelder Alarm geschlagen hatten. Der erste Einsatz war um 9.15 Uhr in Lemmie in der Straße Im Kley. Der Postbote hatte aus einem Einfamilienhaus  das Piepen eines Rauchwarngerätes gehört. Da die Hausbewohner nicht öffneten, rief der Briefträger die Feuerwehr. Nicht nur die Feuerwehren aus Lemmie und Gehrden, sondern auch der Eigentümer war dann schnell vor Ort. Eine Rauchentwicklung war nicht feststellbar. Offensichtlich hatte das batteriebetriebene Gerät einen technischen Defekt und dadurch den Fehlalarm ausgelöst. Rauchwarnmelder in Mehrfamilienhaus ausgelöst

Ein Rauchmelder war auch die Ursache für einen weiteren Einsatz um 14.23 Uhr in der Kantstraße. In einer Wohnung im ersten Obergeschoss piepte das Gerät. Der Mieter war nicht zu Hause. Nachbarn riefen die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte stiegen über eine Leiter nach oben und öffneten das Küchenfenster, um in die Wohnung zu gelangen. Auch dort konnte Entwarnung gegeben werden, der Rauchmelder im Wohnzimmer war offensichtlich defekt.

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Von Redakteur Kerstin Siegmund

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