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Feuerwehren haben 26 neue Einsatzkräfte

Gehrden/Wennigsen Feuerwehren haben 26 neue Einsatzkräfte

Neue ehrenamtliche Rettungskräfte: Beim gemeinsamen Truppmannlehrgang der Freiwilligen Feuerwehren aus Gehrden und Wennigsen haben alle 26 Teilnehmer die erforderlichen Prüfungen bestanden und dürfen nun bei Einsätzen mitfahren.

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Die neuen Einsatzkräfte freuen sich nach den bestandenen Prüfungen mit Bürgermeister Cord Mittendorf (rechts) und Fachbereichsleiterin Ulrike Schubert aus Wennigsen (Zweite von rechts) über ihre Lehrgangsbescheinigungen.

Quelle: Ingo Rodriguez

Gehrden/Wennigsen. Auf dem Gelände rund um das Feuerwehrhaus an der Nordstraße in Gehrden herrschte am Sonnabend reger Betrieb: Unter den kritischen Blicken der Abnahmeteams aus Ronnenberg, Barsinghausen, Pattensen und Springe mussten alle Anwärter bei den praktischen Prüfungen noch einmal ganz genau vorführen, was sie in den vergangenen viereinhalb Wochen alles gelernt hatten: darunter das Absichern einer Unfallstelle, das Binden von Rettungsknoten, Aufbau einer Saugleitung, Löschangriffe und gefahrloses Anleitern.

Dies und alles Weitere, was Feuerwehreinsatzkräfte können müssen, um im Notfall Leben retten zu können, hatten die Ausbildungsteams den 26 Anwärtern – 20 aus Gehrden und sieben aus Wennigsen – seit Anfang Februar innerhalb von insgesamt 70 Stunden im theoretischen und praktischen Unterricht beigebracht. Volker Bothe gehörte zum Zweierteam, das die Feuerwehr Barsinghausen für die Abnahme entsandt hatte. „Damit Neutralität und Unbefangenheit gewährleistet ist, sollten die Prüfungen nicht von den Ausbildern der Feuerwehren abgenommen werden, die den Lehrgang angeboten haben“, sagte er.

Dann schaute er genau auf den Rettungsknoten, den Julia Heumann-Friedrichs aus der Wennigser Mark gerade gebunden hatte. Sie gehört zu den insgesamt 26 neuen Rettungskräften, die der Stadtfeuerwehr Gehrden und der Gemeindefeuerwehr Wennigsen künftig bei ihren Einsätzen zur Verfügung stehen. „Nur ein Teilnehmer ist kurz nach der Anmeldung wieder abgesprungen“, sagte Ausbildungsleiter Achim Flohr am Abend. Kurz zuvor hatten alle anderen Anwärter nach den bestandenen Prüfungen das Zertifikat erhalten, das die erfolgreiche Teilnahme am Truppmannlehrgang bescheinigt.

Um den neuen Feuerwehrleuten – darunter fünf Frauen und 17 Quereinsteiger, die in keiner Jugendfeuerwehr waren – zu gratulieren, waren auch Gehrdens Bürgermeister Cord Mittendorf und Fachbereichsleiterin Ulrike Schubert von der Gemeindeverwaltung Wennigsen ins Gerätehaus gekommen. Die beiden Kommunen organisieren die Truppmannausbildung schon seit 1981 gemeinsam. „Damit wir regelmäßig genügend Anmeldungen bekommen, um in jedem Jahr einen Lehrgang anbieten zu können“, sagte Lehrgangsleiter Flohr. Die Teilnehmerzahlen seien stabil, Nachwuchssorgen gebe es nicht, hatte er schon zu Beginn des Lehrgangs gesagt.

Neulinge sollen bei Bränden noch nicht in Gebäude

Die Absolventen des Truppmannlehrgangs dürfen nach den bestandenen Prüfungen bei den Einsätzen in ihren jeweiligen Ortsfeuerwehren mitfahren. Laut Ausbildungsleiter Achim Flohr sollen die neuen Rettungskräfte jedoch zum Beispiel bei Bränden noch nicht innerhalb der betroffenen Gebäude eingesetzt werden.

Dort sollen die Neulinge bei Notfällen erst dann als Einsatzkräfte aktiv werden, wenn sie den sogenannten Truppmannlehrgang II absolviert haben. Diese Vertiefung beinhaltet 80 weitere Unterrichtsstunden, die nach dem Bestehen des ersten Lehrgangs innerhalb von zwei Jahren in den Ortsfeuerwehren bewältigt werden müssen.

Die Neulinge tragen jetzt den Dienstgrad Feuerwehranwärter, bis sie zum Feuerwehrmann oder zur Feuerwehrfrau befördert werden.

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