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Tennishalle bleibt Bauruine

Gehrden Tennishalle bleibt Bauruine

Keine Bewegung: Die Fläche der ehemaligen Tennishalle an der Schulstraße in Gehrden bleibt ungenutzt. Die Politiker warten nun auf die Ergebnisse des Sportstättenbedarfsplans.

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Nur noch eine Bauruine ist die ehemalige Tennishalle an der Schulstraße. Was mit der Fläche passiert, ist nach wie vor unklar.

Quelle: Wirausky

Gehrden. An die ehemalige Tennishalle an der Schulstraße erinnert seit Jahren nur noch eine Bauruine. Dieser Anblick wird den Gehrdenern vermutlich noch einige Zeit erhalten bleiben. Es gibt zurzeit kein Konzept, das die Zustimmung der Politik findet.
Man kann dem Betreiber des ehemaligen Tennis- und Soccerparks nicht unterstellen, dass er der Stadt und den Politikern keine Vorschläge gemacht hat. Nach Schließung der Halle hatte zunächst Lidl großes Interesse an der Fläche, später legte der Eigentümer ein Wohnprojekt vor. Abgelehnt wurden beide Ideen – mit dem Hinweis, dass es sich um eine Sportfläche handelt.
Seitdem stocken die Verhandlungen. „Es gibt gegenwärtig nichts Konkretes“, sagt Fachbereichsleiter Wolfgang Middelberg. Welche genauen Vorstellungen die Kommunalpolitiker haben, ist nicht wirklich klar. Unter anderem verweisen die Entscheidungsträger auf das Einzelhandelsgutachten, das inzwischen vorliegt, und den Sportstättenbedarfsplan, der im nächsten Monat vorgestellt werden soll.
Im Einzelhandelsgutachten heißt es, dass auf dem Grundstück an der Schulstraße eine Ergänzung durch einen weiteren Lebensmittelmarkt durchaus vorstellbar sei. Denkbar wäre auch eine Erweiterung des Edeka-Marktes.
Offen ist zudem, welche Folgen die Ergebnisse des Sportstättenbedarfsplans für die Fläche haben. Die SPD hatte vor einiger Zeit vorgeschlagen, das Areal zu einem gutachterlich ermittelten Verkehrswert zu kaufen. Der Besitzer lehnte das jedoch ab. Eines scheint aber auch klar: Geld für den Bau einer neuen Sportstätte hat die Stadt nicht.

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Von Redakteur Dirk Wirausky

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