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Großer Bahnhof für die Stromer

Gehrden Großer Bahnhof für die Stromer

Mehr Besucher als erwartet sind zur bislang umfangreichste Infornationsveranstaltung zur E-Mobilität in Gehrden ins Rathaus gekommen.

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Werben für E-Mobilität: Gernot Hagemann, Elektromobilitätsexperte von hannoverimpuls, Bürgermeister Cord Mittendorf und Wirtschaftsförderer Nurettin Demirel.

Quelle: Stadt Gehrden

Gehrden. Großer Bahnhof für die Elektromobilität im Gehrdener Rathaus. Rund 70 Teilnehmer aus Gewerbebetrieben, Dienstleistungsunternehmen, der Lokalpolitik und Verwaltung nutzten das Forum Gewerb|e|Mobilität, um sich über die Möglichkeiten, Elektrofahrzeuge in ihren Fuhrparks einzusetzen, zu informieren. Präsentationen und Infostände zu Kosten, Sharing-Konzepten und Fördermöglichkeiten, aber auch den Herausforderungen der Ladeinfrastruktur sowie eine bunte Mischung aus dem aktuellen Fahrzeugangebot der Hersteller boten den bis dato umfangreichsten Überblick zu dem Thema in Gehrden.

„Anlass für diese Veranstaltung ist der geplante Ausbau unserer Sozialstation. Um dort eine zukunftsfähige Entscheidung im Rahmen unserer kommunalen Klimaschutzstrategie zu treffen, müssen wir bereits jetzt die E-Mobilität ernsthaft in Erwägung ziehen“, sagte Bürgermeister Cord Mittendorf. Die Anfragen lokal ansässigen Betriebe zu diesem Thema habe die Stadt ermutigt, das Thema mit Unterstützung von hannoverimpuls breiter zu spielen, ergänzt Wirtschaftsförderer Nurettin Demirel. Er zeigte sich sehr zufrieden. „Von dem Zuspruch sind wir selbst überrascht“, sagte er.

Für Adolf M. Kopp, Geschäftsführer von hannoverimpuls, ist das Thema von großer Bedeutung: „Die Energiewende wird ohne die Mobilitätswende nicht gelingen", meinte er. Und die Diskussion um Umweltzonen zur Reduzierung von Feinstaub und Stickoxid in Hannover wirke sich betrieblich auch auf die Unternehmen der umliegenden Gemeinden aus. "Schließlich wollen diese ihre Aufträge auch morgen noch in der Landeshauptstadt erledigen“, so der Experte.

Nach Meinung von Gernot Hagemann, Elektromobilitätsexperte von hannoverimpuls, passe Elektromobilität jedoch noch nicht für jeden. „Fahrzeugmodelle und Nutzungsprofile, Investitionen und Einsparungen müssen individuell geprüft und durchgerechnet werden", erläuterte er. In einigen Fällen müssten die Unternehmen aber schlichtweg noch auf das richtige Fahrzeug warten.“

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