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Gebrauchtwagen bleibt Minuten nach Kauf liegen

Gehrden Gebrauchtwagen bleibt Minuten nach Kauf liegen

Pech beim Autokauf: Ein 64-jähriger Mann aus Leipzig ist nur Minuten nach dem Kauf eines Gebrauchtwagens bei einem Kleinhändler in Everloh auf der Kreisstraße 231 zwischen Gehrden und Leveste mit seiner Neuanschaffung liegen geblieben. Schaltung beschädigt, Öl ausgelaufen - Abschleppwagen anstatt Rückfahrt nach Sachsen

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Endstation Parkbucht: Der liegen gebliebene Gebrauchtwagen steht zwischen Gehrden und Leveste neben einer abgestreuten Getriebeölpfütze am Fahrbahnrand.

Quelle: Ingo Rodriguez

Gehrden. Das hatte sich der 64-Jährige sicher anders vorgestellt: Von einem lukrativen Geschäft oder sogar einem günstigen Schnäppchen wollte der sichtlich zerknirschte Leipziger am Abend gegen 18 Uhr längst nicht mehr sprechen. Er hatte den Gebrauchtwagen im Internet entdeckt und war am Vortag mit seinem eigenen Auto von Leipzig nach Everloh gefahren, um den auserwählten Fünftürer in Augenschein zu nehmen. Bei der Probefahrt habe der Kombi noch einen guten Eindruck gemacht, sagte der Leipziger.

Davon konnte 24 Stunden später offenbar nicht mehr die Rede sein. Der 64-Jährige war jetzt mit dem Zug angereist, um seinen neuen Gebrauchtwagen nach dem abgeschlossenen Kauf vom Grundstück des Kleinhändlers in Everloh persönlich in seine Heimat in Sachsen zu steuern. Dumm nur, dass sich schon wenige Kilometer nach der Abfahrt hinter ihm lange Autoschlangen bildeten, weil sich der erworbene Kombi wegen einer defekten Gangschaltung nicht mehr beschleunigen ließ.

Zwischen Gehrden und Leveste war dann für den 64-Jährigen Endstation. Er habe  an der Kreisstraße mit seinem kaum fahrbaren Neuerwerb gerade noch in eine Parkbucht rollen können, sagte der Leipziger bedrückt. Immerhin alarmierten zufällig vorbei fahrende Feuerwehreinsatzkräfte aus Everloh die Kollegen in Gehrden, um das ausgelaufene Öl von der Fahrbahn entfernen zu lassen. "Wir haben den Wagen weiter in die Bucht geschoben, die Stelle abgesichert und etwa fünf bis sechs Liter ausgelaufenes Getriebeöl von der Automatikschaltung abgestreut", sagte Gehrdens Ortsbrandmeister Peter-Albert Fricke nach dem Einsatz.

Dass Fricke dem Pechvogel die Telefonnummer eines Abschleppdienstes hinterlassen hatte, war leider für den Leipziger keine Hilfe. "Da ist niemand ans Telefon gegangen", sagte der 64-Jährige, nachdem ein hilfsbereiter Autofahrer stehen geblieben und ihn zur Polizeistation in die Gehrdener Innenstadt gebracht hatte. Zum Kaufpreis wollte sich der Mann auf Nachfrage nicht äußern.

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