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Gedenktafel für Handballchef?

Gehrden Gedenktafel für Handballchef?

Vor fünf Jahren ist Heinz-Dieter Dosdall gestorben, er wurde nur 67 Jahre alt. Den Handballern bleibt der Gehrdener in bester Erinnerung, war er doch Handballer durch und durch.

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Neue Bälle für die Jugendmannschaften (von links): HSG-Vorsitzender Karl-Heinz Körffer, Spartenleiterin Gaby Piontek, Rüdiger Waldeck, Jacqueline, Silke, Julius (1) und Jens Dosdall.

Quelle: Heidi Rabenhorst

Gehrden. Der Diplomkaufmann und Familienvater leitete von 1973 bis 2001 die Handballsparte des Sportvereins Gehrden und kümmerte sich dort unermüdlich um den Nachwuchs. Nachdem es 1974 keine Jugendmannschaften mehr in der Handballsparte des SV Gehrden gab, engagierte sich Dosdall ein Jahr später als Gründungsmitglied maßgeblich für den Zusammenschluss der Handballsparten des SV Gehrden und des TSV Wennigsen zur Handball-Spielgemeinschaft (HSG) Wennigsen-Gehrden.

Die Sparten taten sich damals zusammen, um leistungsstarke Jugendmannschaften aufzubauen und Synergien zu nutzen. Von 1975 bis 1994 war Dosdall auch als Trainer diverser Jugendmannschaften der HSG aktiv. In Anerkennung seines Engagements verlieh ihm die Stadt Gehrden 1994 die silberne Ehrennadel. Beim SV Gehrden war Dosdall Ehrenmitglied.

Als er im Sommer 2011 starb, hinterließ er eine große Lücke. Seit 2013 organisiert die HSG jährlich ein Heinz-Dieter-Dosdall-Gedenkturnier. Den diesjährigen Handballwettkampf nahm Dosdalls Familie zum Anlass für eine Spende zugunsten der Jugendarbeit der Spielgemeinschaft. „Wir freuen uns sehr, dass das Engagement unseres Vaters derart wertgeschätzt wird“, sagte Jens Dosdall. Gemeinsam mit seiner Mutter Silke übergab er drei neue Handbälle an den HSG-Vorsitzenden Karl-Heinz Körffer und die Spartenleiterin Gaby Piontek.

Die Idee zum Gedenkturnier stammt von Rüdiger Waldeck aus Empelde. Der langjährige Weggefährte und Freund des Verstorbenen wünscht sich darüber hinaus eine stets sichtbare Ehrung des verdienten Sportlers Dosdall. „In einer der Sporthallen sollte ihm zu Ehren eine Gedenktafel angebracht werden“, sagt Waldeck. Seinen Vorschlag habe er bereits dem Vorstand des SV Gehrden vorgetragen. „Nun sollte der Bürgermeister sagen, ob das möglich ist“, meint Waldeck.

Von Heidi Rabenhorst

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