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Junge Schauspieler zeigen grandiose Aufführung

Gehrden Junge Schauspieler zeigen grandiose Aufführung

Schüler des Matthias-Claudius-Gymnsaiums haben das Stück "Jedermann" in ihrer eigenen Version auf die Bühne gebracht. Ein grandioser Erfolg: Die Plätze in der Aula der Schule waren restlos belegt.

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Finale: Das Leben nach dem Tod besingt Henry Giering mit „Einmal sehen wir uns wieder“.

Quelle: Rabenhorst

Gehrden. Nach der gelungenen Aufführung ihrer eigenen Inszenierung von „Jedermann“ beim Theaterfestival „Jugend spielt für Jugend“ am Ballhof vor rund vier Wochen haben die Darstellendes-Spiel-Kurse des elften Jahrgangs am Donnerstagabend in der bis auf den letzten Platz gefüllten Aula des Matthias-Claudius-Gymnasium ein gelungenes Heimspiel hingelegt. Monatelang haben die 60 Jugendlichen das Stück, das Hugo von Hofmannsthal im Jahr 1911 geschrieben hat, einstudiert.

Jedermann ist nicht nur der Titel des Stückes, sondern auch seine Hauptfigur. Sie lebt in Saus und Braus und wird dafür von Gott zum Tode verurteilt. „Jedermann ist einer von uns, sind wir selber, nicht der klassische Bösewicht, dem sich nach etwas Reue der Himmel öffnet“, sagt Regisseur Ludger Deters.

Um diesen Ansatz einzulösen, ließ er mehrere Schüler Jedermann sein. Dabei stellten Marlena Fritsch, Marcel Näther, Franziska Weise und Henry Giering ihren ganz eigenen Jedermann vor. Hervorragend besetzt auch die anderen Hauptrollen: Der 16-jährige Luca Gaudino spielte den Teufel, der Tod wurde von Joshua Arndt verkörpert. Die begeisterten Zuschauer belohnten jede einzelne Szene mit tosendem Applaus. Laute Bravo-Rufe ertönten bei den solistischen Gesangseinlagen von Henrike Wagner und Marlena Fritsch sowie zum krönenden Abschluss bei Henry Giering, der Andreas Gabaliers Lied „Amoi seg’ ma uns wieder“ ins Deutsche übersetzt hat und mit „Einmal sehen wir uns wieder“ für ein grandioses Finale sorgte. Weitere Aufführungen sind am 14. und 17. Juli.

Von Heidi Rabenhorst

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Von Redakteur Sarah Dettmer

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