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Bemalte Steine stehen für Fröhlichkeit

Lemmie Bemalte Steine stehen für Fröhlichkeit

Antworten rund um die Kirche: Beim Kindergottesdienst in Lemmie haben sich Johannes Schröder und Eva Pahl den zahlreichen Fragen der Kinder gestellt.

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Im Kindergottesdienst mit Johannes Schröder (hinten links) bemalen Linus (6, von links), Luisa (8), Tim (8), Caroline (6), Leopold (6), Paula (8) und Antonia (9) ihre „Fröhlich-Steine“.

Quelle: Carsten Fricke

Gehrden. Kurz vor dem Kindergottesdienst beginnt die Glocke der Kapelle in Lemmie zu läuten. Anders, als es beim Gottesdienst für alle üblich ist, strömen die Kinder zunächst neugierig ins Freie und schauen staunend nach oben zum kleinen Glockenturm.

„Kannst du die Glocke noch lauter machen?“, will Caroline (6) von Johannes Schröder wissen, der das regelmäßige Angebot gemeinsam mit Eva Pahl organisiert. Lauter kann die Glocke nicht werden, erläutert Schröder, und diese Frage beantwortet er wie viele weitere Fragen der Jungen und Mädchen bei dem Kindergottesdienst am Sonntagmorgen gern.

„Die Kinder haben sogar die ehrlicheren und besseren Fragen“, spricht Schröder aus Erfahrung. „Ich gehe auch oft in Schulklassen“, erzählt er. Schon in der neunten Klasse würden die Jugendlichen sich meist nicht mehr trauen, viele der Fragen zum Glauben zu stellen, die Kinder ganz unbekümmert zur Sprache bringen.

Ähnlich offen wie bei den Fragen geht es beim Kindergottesdienst zu. Nach dem Einstieg mit dem Entzünden einer Kerze und einem Lied erzählt Schröder von der Bergpredigt, in der Jesus Christus seinen Zuhörern den Unterschied beim Bauen auf Sand und auf Felsen verdeutlichte. Demnach könne der Glauben ein festes Fundament wie ein Felsen sein, auf den die Kinder sich verlassen könnten.

Passend dazu durften sich die Jungen und Mädchen anschließend vor der Kapelle einen Stein als Symbol für einen Felsen aussuchen und mit bunter Farbe als ihren persönlichen „Fröhlich-Stein“ bemalen. „Ich möchte Gold“, ist sich Linus (6) bei der Farbwahl schnell sicher. Kreativangebote wie dieses sind bei manchen Kindern besonders beliebt. Solche Aktivitäten locken auch Caroline in die Kapelle. „Der Kindergottesdienst gefällt mir gut, weil wir hier immer etwas Schönes machen“, betont sie.

Von Carsten Fricke

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