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Skulptur wird zum neuen Treffpunkt

Gehrden Skulptur wird zum neuen Treffpunkt

In Hannover sind es die Uhr am Kröpcke oder der Platz „unterm Schwanz“ am Hauptbahnhof - Gehrden hat den „Kuss“ am Delfi-Bad. „Der Ort hat sich inzwischen zu einem zentralen Treffpunkt für Verabredungen etabliert“, meint Bürgermeister Cord Mittendorf.

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Vom Reden-Park vor das Delfi-Bad: Der „Kuss“ hat einen neuen Standort.

Quelle: Wirausky

Gehrden. Zu verdanken ist das Wolfgang Germerott, Geschäftsführer des gleichnamigen Gehrdener Unternehmens. Er hat der Stadt nämlich die Skulptur, die zwei stilisierte Köpfe mit Kussmund zeigt, vor einigen Jahren als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt. Der Springer Künstler Andreas Rimkus hat die 3,50 Meter hohen Figuren in seinem Atelier vor gut 15 Jahren gefertigt. Das Kunstwerk entstand 2001 im Rahmen des Kulturfeuers des Kommunalverbands Großraum Hannover, dem Vorgänger der heutigen Region Hannover. Es war das Wahrzeichen der Veranstaltung. Lange Zeit stand der Kuss danach im Ottomar-von-Reden-Park, bis er im Atelier von Rimkus wieder verschwand. Auf Vermittlung von Ratsherr Kai Magnus Paulsen kam die Skulptur vor einigen Monaten wieder nach Gehrden. In naher Zukunft solle das Werk beleuchtet werden, um es noch besser darstellen zu können, kündigt Mittendorf an.

Doch Kunstliebhaber Germerott hat noch zwei weitere wertvolle Werke an die Stadt „verliehen“: die Großplastikskulptur „Arthur und Atma“ an der Großen Bergstraße, die der Oldenburger Künstler Peter Kärst kreiert hat, und die vierteilige Malerarbeit „Nischen“ der Künstlerin Katrin Tavernini, die im ersten Obergeschoss des Rathauses angebracht ist. Für den Unternehmer eine Selbstverständlichkeit. „Ich sehe es als eine vorrangige Aufgabe an, Kunst und Jugend zu fördern - und zwar primär regional“, sagt er.

Einen wichtigen Schritt vollzogen Mittendorf und Germerott im Rathaus. Sie klärten die Besitzverhältnisse. Rechtsanwalt Paulsen setzte ehrenamtlich einen entsprechenden Vertrag auf, der nun unterzeichnet wurde. „Das gibt allen Beteiligten Sicherheit“, sagt Paulsen - damit nicht noch einmal ein Kunstwerk verschwindet.

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Von Redakteur Dirk Wirausky

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