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Neuer Stadtrat gewählt

Gehrden Neuer Stadtrat gewählt

Gehrden hat einen neuen Stadtrat. Er heißt André Frederik Erpenbach, ist Jurist und lebt zurzeit mit seiner Familie im ostwestfälischen Bad Salzuflen. Einstimmig gewählt wurde der 38-Jährige aber nicht.

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Bürgermeister Cord Mittendorf (rechts) mit dem neuen Ersten Stadtrat André Frederik Erpenbach.

Quelle: Wirausky

Gehrden. 15 Bewerber gab es für das Amt des Ersten Stadtrats, eine Frau und drei Männer kamen in die engere Auswahl und André Frederik Erpenbach schließlich ins Ziel. Der 38-Jährige tritt die Nachfolge von Christiane Kemnitz an, die im Sommer aus dem Amt ausgeschieden ist. Eines hat Erpenbach mit Kemnitz gemeinsam: Er besitzt ebenfalls das CDU-Parteibuch. Zurzeit ist der Jurist Bezirksgeschäftsführer des Evangelischen Arbeitskreises der CDU-Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe in Herford.

Und nun wird sein neuer Arbeitsplatz im Gehrdener Rathaus sein. In der Sitzung des Rates wurde der 38-Jährige mit 17 Ja-Stimmen auf Vorschlag von Bürgermeister Cord Mittendorf gewählt. Sieben Ratsmitglieder stimmten gegen Erpenbach, ein Vertreter enthielt sich, ein Stimmzettel war ungültig.

Für Misstöne hatte vor der geheimen Wahl die Gruppe Grüne/Linke gesorgt. Die nämlich kritisierte die Ernennung von Erpenbach - aus drei Gründen. Die Gruppe hätte sich eine Erste Stadträtin gewünscht, einen Kandidaten mit Verwaltungserfahrung in einer Kommune, und zudem fehle Erpenbach der regionale Bezug. "Diese Kriterien wären erfüllbar gewesen, aber dem Bürgermeister war dies offenbar egal", sagte Strassmann in ungewohnt scharfem Ton.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Thomas Spieker wurde deutlich. Er bezeichnete den Vortrag Strassmanns als Realsatire. "Ich verstehe nicht, wie Sie das Auswahlverfahren in Frage stellen können", sagte Spieker verärgert. Mit dem Auswahlverfahren war die Beratungs- und Servicegesellschaft NSI Consult beauftragt worden. Die vier Bewerber wurden zu einem Assessmenttag eingeladen. Dort mussten sie verschiedene Befähigungen nachweisen. Aus Sicht von Mittendorf sei dies ein absolut transparentes Verfahren gewesen. "Und ich habe den besten Kandidaten vorgeschlagen", machte der Bürgermeister unmissverständlich deutlich.

Erpenbach reagierte im Anschluss an die Sitzung gelassen auf die Kritik der Grünen. Er habe sich darüber nicht geärgert, sagte der gebürtige Kölner.

Erpenbach wurde für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt. Offizieller Dienstantritt ist am 1. Oktober. Und der Jurist will nicht groß Zeit verlieren. Für den 3. Oktober ist bereits der Umzug an den Burgberg geplant.

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