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Stadt will alten Getränkemarkt mieten

Gehrden Stadt will alten Getränkemarkt mieten

Die Stadt Gehrden will in absehbarer Zeit die Räume eines früheren Getränkemarktes an der Kirchstraße anmieten. Dort sollen mittelfristig in unmittelbarer Nähe zum Rathaus zusätzliche Verwaltungsbüros untergebracht werden. In Gesprächen mit dem Eigentümer zeichnet sich offenbar auch eine Lösung ab.

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Nur einen Steinwurf vom Rathaus entfernt: Die Stadt will die Räume eines früheren Getränkemarktes anmieten.

Quelle: Ingo Rodriguez

Gehrden. Für Bürgermeister Cord Mittendorf ist die derzeit ungenutzte Immobilie mitten im Stadtkern eine einmalige Gelegenheit. „Das ist die große Chance, der Stadtverwaltung langfristig nur einen Steinwurf vom Rathaus entfernt zusätzlichen Platz zu sichern“, sagt Mittendorf.

Seit dem Auszug des Getränkemarktes vor drei Jahren steht auch die untere Etage des denkmalgeschützten Bauernhauses leer. Besitzer ist die Hannover Region Grundstücksgesellschaft (HRG), der auch das leer stehende Supermarktgebäude auf der gegenüberliegenden Seite des Parkplatzes an der Kirchstraße gehört. Die HRG will nach derzeitigem Planungsstand das frühere Supermarktgebäude abreißen und auf dem Grundstück ein zweiteiliges Gebäudeensemble mit Eigentumswohnungen, Tiefgarage und Innenhof errichten - auch der bisherige Parkplatz des früheren Ladens soll überbaut werden.

In dem denkmalgeschützten Bauernhaus sollten nach den bisherigen Plänen eines Architekturbüros aus Hannover im Auftrag der HRG neue Wohnungen eingerichtet werden. Offenbar sind Büroräume aber eine mögliche Alternative. Nach Angaben der beauftragten Immobilienvermittlung sei für den früheren Getränkemarkt die Nachnutzung noch nicht endgültig entschieden. Vor der Immobilie weist ein Schild sogar auf die Möglichkeit hin, das Haus zu kaufen.

Die Stadt Gehrden hat bei der HRG jedoch zunächst einmal nur das Interesse bekundet, die untere Etage anzumieten - um dort nach einem Umbau Büroräume einzurichten. Eine spätere „investive Ausgabe“ sei jedoch nicht ausgeschlossen, sagt Bürgermeister Mittendorf. „Das Haus passt perfekt und die Pläne sind nachhaltig, weil es sonst in Zukunft in unmittelbarer Nähe kaum noch Expansionsmöglichkeiten für die Stadtverwaltung gibt“, sagt der Bürgermeister. Und er ist zuversichtlich. „Die Gespräche laufen gut.“

Benachbarte Kommunen reagieren auch

Auch Gehrdens Nachbarkommunen haben in den vergangenen Wochen in unmittelbarer Nähe zu ihren Rathäusern zusätzliche Räume angemietet. In Ronnenberg und Wennigsen wurde damit auf zunehmende Platzprobleme in der Verwaltung reagiert. Grund sind die jeweils erheblich wachsenden Aufgaben im Sozialbereich – darunter vor allem Angelegenheiten in der Kinderbetreuung sowie Aufgaben zur Unterbringung und Betreuung von Asylbewerbern. Die Stadt Ronnenberg hat aus diesem Grund für fünf Jahre ein zweistöckiges Gebäude am Rande des Rathausgeländes an der Hansastraße angemietet. Dort sind inzwischen die Mitarbeiter des Teams Kinderbetreuung eingezogen. Der Grund: Mehr Platz als bislang im Rathaus 2. In Wennigsen hat die Gemeindeverwaltung die seit mehr als zwei Jahren ungenutzten Räume des früheren Café Zeit als Mieter übernommen. In dem Gebäude an der Hauptstraße – direkt vor dem Haupteingang des Rathauses – soll ein zusätzlicher Verwaltungstrakt entstehen. Dort wird in Kürze das Kinder- und Familienservicebüro der Gemeinde einziehen

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