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Schmidt ist Vize-Regionsbrandmeister

Gehrden Schmidt ist Vize-Regionsbrandmeister

Der Northener Eberhard Schmidt wurde im Regionshaus in Hannover zum stellvertretenden Regionsbrandmeister gewählt. Die sechsjährige Amtszeit des bisherigen Brandschutzabschnittsleiters für Barsinghausen, Gehrden, Ronnenberg, Wennigsen und Seelze beginnt für am 1. August.

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Gratulieren dem neuen stellvertretenden Regionsbrandmeister Schmidt (2. v. re.): Dezernentin Cora Hermenau, Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing und Zuhal Karakas vom Fachbereich Öffentliche Sicherheit der Region.

Quelle: Elena Everding

Gehrden/ Hannover. Ein Leben für die Feuerwehr: Seit seiner Kindheit begeistert sich der 60-Jährige für sie. Alles fing an bei der Ortsfeuerwehr Northen. "Damals war ich schon immer beim Maschinendienst und habe mitgeholfen", erinnert er sich. Im Jahr 1975, mit 18 Jahren, durfte Schmidt dann endlich in die Feuerwehr eintreten. 

Im Laufe seiner Feuerwehrkarriere hatte er dann so ziemlich alle Ämter inne, die es bei der Feuerwehr gibt. Angefangen als stellvertretender Ortsbrandmeister und Ortsbrandmeister über den stellvertretenden Stadtbrandmeister zum Stadtbrandmeister. Seit 1991 ist er Ehrenbeamter. Im Jahr 2005 übernahm er das Amt des Brandschutzabschnittsleiters für Barsinghausen, Gehrden, Ronnenberg, Seelze und Wennigsen, ab August ist er nun stellvertretender Regionsbrandmeister. "Ich habe schon so einiges mitgemacht", sagt er lachend.

Stimmberechtigt waren die Stadt-, Gemeinde- und Ortsbrandmeister der Region Hannover, von denen 172 an die Wahlurne traten. Mit 138 Stimmen wurde Schmidt im ersten Wahlgang gewählt, "also haben wir alle ein langes Wochenende", stellt er zufrieden fest. Gegenvorschläge kamen von den Anwesenden keine. Es gratulierten unter anderem Regionsbrandmeister Karl-Heinz Mensing, Dezernentin Cora Hermenau, sein Vorgänger Detlef Hilgert und die anderen Abschnittsmeister.

Noch vor der Abstimmung merkte Schmidt an: "Sie fragen sich bestimmt, wieso so ein alter Mann noch einmal kandidiert." Die Führung der Regionsfeuerwehr habe sich beraten, denn sie hatten sich eigentlich einen jüngeren Amtsinhaber gewünscht. "Aber die sind alle so in ihren Job eingespannt, da geht das nicht so einfach", erklärt Schmidt seine Kandidatur als "mittelfristige Lösung". In der nächsten Wahlperiode seien dann die Jüngeren für das Amt gut vorbereitet.

Die Wahlberechtigten scheint das nicht sonderlich zu stören. Augenzwinkernd meint Schmidt: "Ich fühle mich jünger als ich bin". Der Betriebstechniker bei der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe kann zudem für sein Ehrenamt freigestellt werden und geht bald in den Ruhestand. Bis er auch bei der Feuerwehr in Rente geht, will er aber noch einmal alles geben: "Die Feuerwehr ist für mich eine Herzensangelegenheit."

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Dezernentin Cora Hermenau überreicht Schmidt einen Strauß zur gewonnenen Abstimmung.

Quelle: Elena Everding

Von Elena Everding

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