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Was eint und was trennt in der Religion?

Gehrden Was eint und was trennt in der Religion?

Der Ökumenischer Arbeitskreis Gehrden lädt nach den Herbstferien zu zwei Vorträgen in den Bürgersaal ein. Das Thema lautet "Was eint - was trennt in der Religion?"

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Wichard von Heyden, Thomas Sperling und Christoph Paschek laden zu zwei spannenden und interessanten Vortrags- und Gesprächsabende ein. Es geht um das Christentum und den Islam.

Quelle: Wirausky

Gehrden. Die Ökumene wird in Gehrden gelebt - seit Jahren. Doch selbstverständlich sei das nicht, sagt Pastor Thomas Sperling von der Neuapostolischen Gemeinde. "Längst nicht alle befürworten sie", weiß er. Wichard von Heyden, Pastor  der Margarethengemeinde, erinnert an die Vorgeschichte vor fast 500 Jahren. Für die evangelische Kirche sei die Reformation eine große Klarstellung und Befreiung gewesen, "aber sie hat die Kirchen auch getrennt", sagt er. Eine Gemeinsamkeit gebe es aber unwideruflich. "Wir beziehen uns auf Christus", sagt von Heyden. Und Pfarrer Christoph Paschek von der St-Bonifatius-Gemeinde glaubt, dass die Kirchen darauf blicken müssen, was sie vereint.

Das macht der Ökumenische Arbeitskreis Gehrden mit dem Thema "Was ein - was trennt in der Religion", eine zweigeteilte Veranstaltungsreihe, die am Montag, 17. Oktober, mit dem Vortrag "Was ein - was trennt die christlichen Kirchen voneinander" beginnt. Referent ist ab 19.30 Uhr Woldemar Flake, Referent für Ökumene im Haus Kirchlicher Dienste. "Er ist ein Experte", sagt von Heyden.

Als eine weitere und neue Herausforderung für die christliche Gesellschaft sieht von Heyden den Islam. "Gerade durch die Zuwanderung von Menschen anderer Religionen ist das Thema aktuell und beschäftigt die Menschen", sagt Paschek. Und so ist am Montag, 24. Oktober, Christiane Schubert zu Gast. Die Referentin für den interreligiösen Dialog in der Diözese Hildesheim gilt als Islamkennerin. Ihr Thema: "Was eint - was trennt Christentum und Islam?"

Sperling hofft, dass auch Bürger zu den Vorträgen kommen, die sonst nur eine eher lose Verbindung zur Kirche haben. "Wir wollen miteinander ins Gespräch kommen", fügt er hinzu. Gleichzeitig sei das Ziel, religiöse Themen öffentlich zu diskutieren. Deshalb werden die Abende auch im Bürgersaal gestaltet. "Wir wollen raus aus dem kirchlichen und hinein in den städtischen Kontext", sagt von Heyden. Der Eintritt ist frei

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