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Gehrdener Stadtmuseum besteht 40 Jahre

Gehrden Gehrdener Stadtmuseum besteht 40 Jahre

Das Stadtmuseum in Gehrden besteht seit 40 Jahren. Die Exponate sind seit der Eröffnung 1975 in einem 1665 errichteten Gebäude an der Dammstraße untergebracht. Auf zwei Etagen sind etwa 1000 Ausstellungs-
stücke zu ­sehen, die verschiedene Epochen der Stadtgeschichte dokumentieren. Das drittälteste Haus der Stadt wurde bis zum 18. Jahrhundert als Brauerei genutzt.

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Peter Lübcke hat in den vergangenen 40 Jahren 45 Sonderausstellungen im Gehrdener Stadtmuseum organisiert. Sie lockten mehr als 32000 Besucher an.

Quelle: Rabenhorst

Gehrden. Mit einer „Langen Nacht“ auf dem Hopfenboden ist das 40-jährige Bestehen des Stadtmuseums gefeiert worden. Musikalisch begleitet wurde die Feier von Janina Koeppen am Klavier. „Vier Jahrzehnte Museum im alten Brauhaus ist eine lange Zeit und mit vielen Ereignissen verbunden“, begrüßte Museumsleiter Peter Lübcke die Gäste.

Die Geburtsstunde des Museums ist die Einrichtung eines Stadtarchivs 1941 in einem Zimmer des ehemaligen Gehrdener Rathauses durch den Ehrenbürger und Konrektor August Kageler gewesen. Anfang der 60er Jahre ist das gelagerte Material in die Franzburg umgelagert worden. „Einbruch in das Gebäude, Diebstahl und Vernichtung machten im Jahr 1965 die mühevoll geleistete Arbeit zunichte“, erinnerte Lübcke.

Nach einem Aufruf zu Sach- und Geldspenden mietete die Stadt Gehrden im Jahr 1975 die Räume im 1665 erbauten historischen Brauhaus an. Inzwischen sind auf zwei Etagen etwa 1000 Exponate zu ­sehen, die verschiedene Epochen der Stadtgeschichte dokumentieren. Im September 1999 ist die Museumsführung einer Gruppe des Heimatbundes Gehrden übertragen worden. „Aus diesem Lenkungsteam mit Georg Weber sen., Helmuth Temps und Helga Görsmann ist nur noch meine Person übrig geblieben“, sagte Lübcke. Durch die Bereitschaft von Bürgern habe sich eine feste homogene engagierte Gruppe gebildet. „Ihr seid eine verlässliche, tolle Truppe, die mich weiterhin zur Arbeit motiviert“, bedankte er sich bei den ehemaligen und jetzigen Mitarbeitern.

Neben der ständigen Ausstellung fanden seit 1999 bereits 45 Sonderstellungen mit sehr unterschiedlichen Themen statt. „Diese waren nicht nur ein Erfolg des Museums, sondern vor allem ein Erfolg der zahlreichen Gehrdener Bürger, die durch ihre Leihgaben unsere Ideen erst wahr werden ließen“, freute sich der Musuemsleiter. Gerade diese Sonderstellungen hätten Besucher auch aus dem Umland von Hannover angelockt.

Der Stadt Gehrden dankte er für die Bereitstellung von jährlich 15000 Euro für die Unterhaltung des Hauses. Dieser Ansatz sollte auch trotz der Haushaltskonsolidierungsüberlegungen bestehen bleiben. „So ein Haus mit seinen kulturhistorischen Wurzeln muss ein Mittelpunkt und ein Aushängeschild unserer Stadt bleiben“, forderte Lübcke.

Von Heidi Rabenhorst

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