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Neue Bank ist historisch verwurzelt

Lemmie Neue Bank ist historisch verwurzelt

Nicht einfach nur eine neue Sitzgelegenheit: In der Feldmark im Norden von Lemmie können Spaziergänger jetzt auf einer ganz besonderen Bank verweilen und die schöne Aussicht genießen. Die Familie Hohe hat dem Historischen Verein Lemmie eine Holzbank mit geschichtsträchtigen Bauteilen gespendet.

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Gemeinschaftsaktion: Hilmar Rump (links) und Heinrich Möller (rechts) vom Historischen Verein Lemmie bauen mit den Spendern Christa und Dieter Hohe in der Feldmark am Südhang des Kniggenberges die neue Sitzbank auf.

Quelle: Ingo Rodriguez

Lemmie. Es ist wirklich eine ganz besondere Spende: selbst konstruiert und buchstäblich historisch verwurzelt. "Das beiden gusseisernen Ständer des Untergestells der Holzbank habe ich vor Jahren von einem Schrotthändler gekauft", sagt Dieter Hohe. Die inzwischen in einem Fundament an einem Feldweg verankerten Bauteile waren offenbar schon einmal Unterbau für eine Sitzbank. "Sie sollen um 1800 in Hannover in den Herrenhäuser Gärten gestanden haben", hat Hohe beim Erwerb erfahren.

Nun hat Hohe die vermutlich historischen Bauteile gemeinsam mit seiner Frau Christa und Vertretern des Historischen Vereins Lemmie erneut als Verbundstück für das fest verwurzelte Fundament einer Sitzbank verbaut. Das Ehepaar hat sich mit der gespendeten Bank quasi auch selbst ein Geschenk gemacht. "Anlass der Spende und des Aufbaus der Sitzgelegenheit war kürzlich unsere Goldene Hochzeit", sagt Hohe. Er und seine Frau sind vielen Gehrdenern als Firmengründer und Betreiber eines traditionsreichen Familienbetriebes für Sanitär- und Heizungstechnik bekannt. In Lemmie wohnt das Unternehmerehepaar nun schon seit 38 Jahren. "Und wir gehen jeden Tag zweimal mit Hund Moritz in der Lemmier Feldmark spazieren", sagt Christa Hohe.

Am Standort ihrer Spende - mit Papierkorb - habe bislang auch lange eine Holzbank gestanden, die jedoch im Lauf der Jahre morsch  geworden sei. Auch deshalb haben die Hohes diesen Ort jetzt wieder für ihre gestiftete Bank ausgewählt. Die Stelle ist aber auch markant und von besonderer landschaftlicher Bedeutung: Der sogenannte Kniggenberg ist eine etwa 120 Meter hohe Erhebung des Calenberger Landes nördlich der Ortschaft Lemmie. "Bei schönem Wetter und guter Sicht lässt sich von der Bank aus sogar der Brocken erkennen", sagt Christa Hohe. Sie wird mit ihrem Mann und Hund Moritz künftig weiterhin regelmäßig am Fuß des Südhangs vom Kniggenberg Platz nehmen.

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