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Ursache für Dachstuhlbrand ist noch unklar

Everloh Ursache für Dachstuhlbrand ist noch unklar

In der Nacht zu Sonnabend hat ein Zweifamilienhaus in Everloh Feuer gefangen. Zwei Helfer der Feuerwehr wurden leicht verletzt. Die Bewohner hatten sich rechtzeitig ins Freie retten könnten. Die beiden betroffenen Familien sind in der Flüchtlingsunterkunft am Bünteweg einquartiert worden.

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Ausgebrannt ist der Dachstuhl des Zweifamilienhauses an der Nenndorfer Straße in Everloh.

Quelle: Rodriguez

Everloh. Bürgermeister Cord Mittendorf war bestürzt. „Es stockt einem der Atem, wenn man hilflos mit ansehen muss, wie Menschen ihr Hab und Gut verlieren“, sagt Gehrdens Verwaltungschef. Er war gemeinsam mit Fachbereichsleiter Frank Born noch in der Nacht zu Sonnabend zum Unglücksort gefahren – und hat sofort erste Hilfsmaßnahmen angeordnet. So wurden die zwölf Erwachsenen und Kinder, die durch das Feuer von einem Moment auf den anderen obdachlos geworden sind, in die Flüchtlingsunterkunft am Bünteweg einquartiert. „Wir haben alles vorbereitet“, sagt Mittendorf. Dort können die beiden Everloher Familien bleiben bis sie neue Wohnungen gefunden haben. „Wir hoffen, dass sie mit Unterstützung der Gehrdener Bürger schnell ein neues Zuhause finden“, sagt Mittendorf. Heute soll im Rathaus die weitere Hilfe für die Betroffenen koordiniert werden.

Der Everloher Förderverein will mit einer Geldsammelaktion den Familien helfen. Jeder Cent, der auf dem Konto des Everloher Förderverein e.V. bei der Sparkasse Hannover, IBAN: DE 14 2505 0180 0910 3277 77 unter dem Stichwort „Hilfe für Brandopfer in Everloh“ eingeht, wird an die betroffenen Familien weitergereicht.

Bisherigen Ermittlungen zufolge hatten Mieter des Hauses gegen 1.30 Uhr das Feuer am Dachstuhl der rechten Haushälfte bemerkt und die Rettungskräfte alarmiert. Die fünf anwesenden Bewohner konnten sich unverletzt ins Freie retten. Einer von ihnen klingelte bei den Nachbarn, die sich ebenfalls unverletzt aus dem Gebäude retten konnten. Als die alarmierten Einsatzkräfte aus Everloh, Gehrden und Ronnenberg eintrafen, stand der Dachstuhl des Gebäudes an der Nenndorfer Straße bereits in Vollbrand, berichtet Sprecher Holger Bruns. Zur Unterstützung wurden die Ortswehren aus Lenthe, Northen und Leveste angefordert, weitere Hilfe kam aus Lemmie und Redderse.

Die Bekämpfung des Brandes gestaltete sich schwierig, so dass 110 Einsatzkräfte beteiligt waren. Da ein Teil des Dachstuhl eingestürzt war, musste die Bekämpfung des Brandes aus dem Inneren des Gebäudes abgebrochen werden. Zwei Helfer wurden dabei leicht verletzt. Um auch die Rückseite des Hauses erreichen zu können, rückte ein Wagen mit Teleskopmastbühne der Feuerwehr Hannover an. Die Feuerwehrleute konnten zwei Kaninchen aus dem Wohnhaus retten.

Erst nach fünf Stunden konnte gegen 6.30 Uhr „Feuer aus“ gemeldet werden, sagt Bruns. Während des Einsatzes war die B65 zeitweise gesperrt. Die Schadenshöhe beläuft sich laut Polizei auf etwa 150 000 Euro. Die Ursache für das Feuer ist unklar. Ermittler des Zentralen Kriminaldienstes werden den Brandort ab heute untersuchen.

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Fotostrecke Gehrden: Ursache für Dachstuhlbrand ist noch unklar

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Von Redakteur Dirk Wirausky

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