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In der Kirche erklingen unerhörte Werke

Gehrden In der Kirche erklingen unerhörte Werke

Imposante Darbietung: Ein Gemeinschaftskonzert mit rund 60 mitwirkenden Sängern und Musikern hat rund 120 Besuchern in der Margarethenkirche ein ungewöhnliches Klangerlebnis beschert. Die Margarethenkantorei und der Chor Cantus brachten mit Instrumentalisten und Solisten Werke Martin Luthers zu Gehör.

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Die Musiker und Sänger bringen beim Gemeinschaftskonzert der beiden Chöre und des Instrumentalensembles vor rund 120 Besuchern Luther-Werke zu Gehör. Unter der Leitung von Christian Windhorst singen unter anderem der Tenor Henning Kaiser (siehe Bildergalerie) und die Sopranistin Ute Engelke Solopassagen.

Quelle: Ingo Rodriguez

Gehrden. Der Kreiskantor und Konzertleiter Christian Windhorst hatte die Bedeutung des ungewöhnlichen Auftritts schon in der Probenzeit zusammen gefasst: Es gebe keinen besseren Zeitpunkt, Unbekanntes und buchstäblich Unerhörtes dieser Größenordnung aufzuführen, hatte Windhorst angekündigt.

Was er damit vor etwa acht Wochen zu Beginn der Proben gemeint hatte, davon konnten sich jetzt in der Margarethenkirche rund 120 Zuhörer überzeugen. Anlässlich des Reformationsjubiläums hatten die Margarethenkantorei Gehrden und der Chor Cantus Ronnenberg gemeinsam mit dem Johann-Rosenmüller-Instrumentalensemble des Wunstorfer Musikers Arno Paduch sowie vier Solisten weitgehend unbekannte und äußerst selten gespielte Kirchenlieder mit Texten und Melodien von Martin Luther eingeübt. Im Mittelpunkt standen Bearbeitungen des deutschen Komponisten und Organisten Michael Praetorius aus der Renaissancezeit - als Beitrag zu der Konzertreihe "Luther, der Liedermacher".

Die Größenordnung der Darbietungen wurde den Gästen schnell deutlich. Schon beim zweiten Stück "Missa gantz Teudsch" waren ungewöhnliche Klangvielfalt und musikalischer Facettenreichtum zu bemerken. Nicht umsonst hatte sich Windhorst schon vor dem Auftritt auch auf die Präsentation des Stückes "Jesaja dem Propheten das geschah" gefreut. "Da singen wir 20-stimmig, das ist abgefahren", hatte der Kantor angekündigt. Und die Zuhörer erlebten wirklich eine imposante Gemeinschaftsdarbietung - mit rund 60 Musikern und Sängern, mit Originalinstrumenten und Nachbauten, darunter Gamben, Zinken und Renaissanceposaunen.

Nach dem Konzert gab es dann auch viel Lob: "Es war ein imposanter Sound und nach Aussagen von vielen Besuchern eine bewegende und berührende Atmosphäre", sagte Windhorst.

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Fotostrecke Gehrden: In der Kirche erklingen unerhörte Werke

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