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Grüne wünschen sich einen Waldkindergarten

Gehrden Grüne wünschen sich einen Waldkindergarten

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen schlagen vor, dass am Gehrdener Berg ein Waldkindergarten eingerichtet wird. Sie hat nun einen entsprechenden Antrag eingereicht.

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In Gehrden fehlen Betreuungsplätze. Die Grünen schlagen deshalb vor, einen Waldkindergarten einzurichten.

Quelle: Julian Stratenschulte

Gehrden. Etwa 1000 Waldkindergärten gibt es in der gesamten Bundesrepublik. Geht es nach den Grünen, dann kommt bald in Gehrden einer hinzu. In einem Antrag fordern sie die Verwaltung auf, eine entsprechende Realisierung der Idee zu prüfen.
Auslöser ist der Kindertagesstättenbedarfsplan, der im März vorgestellt worden war. Daraus geht hervor, dass in den nächsten Jahren weitere Kindertagesstättenplätze in Gehrden dringend benötigt werden. Ein Waldkindergarten könnte etwa 15 Plätze schaffen, sagt der Fraktionsvorsitzende Heinz Strassmann. Die Kosten für solch ein Projekt sind laut Grüne überschaubar. Die Einrichtung eines Waldkindergartens im Gehrdener Wald bedürfe zudem keiner großen baulichen Anstrengung und sei daher kostengünstig. Vorgeschrieben sind in Deutschland eine beheizbare Unterkunft in der Nähe des Waldgebietes, in der Kinder und Erzieher bei sehr schlechten Witterungsbedingungen Schutz und Aufenthaltsmöglichkeit finden sollen. „Hierzu könnte eine beheizte Waldhütte oder ein Bauwagen dienen“, meint Strassmann.
Entsprechende Konzepte gibt es bereits in Hemmingen oder Barsinghausen. „Vertreter dieser Einrichtungen könnten in einer der nächsten Ausschusssitzungen über ihre Erfahrungen berichten“, sagt Strassmann.
Ob der Waldkindergarten in städtischer oder in privater Trägerschaft betrieben werden soll, lassen die Grünen offen. Häufig werden sie als eingetragene Vereine organisiert. „Das pädagogische Personal ist dann Angestellte dieses Vereins“, sagt Strassmann. Finanziell trage sich ein Waldkindergarten durch staatliche Zuschüsse, Spenden und Elternbeiträge, heißt es in dem Antrag.

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