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Grüne kritisieren Bürgerinitiative

Gehrden Grüne kritisieren Bürgerinitiative

Die Gehrdener Grünen haben die Bürgerinitiative Gegenwind kritisiert und ihr Populismus vorgeworfen. Die anderen Parteien halten sich dagegen zurück.

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Umstritten: Die Zukunft des Levester Windparks.

Quelle: Ingo Rodriguez

Gehrden. Die Diskussion um die Windenergieanlagen in Leveste erhitzt die politischen Gemüter – zumindest einige. Deutlich wird vor allem Eva Kiene-Stengel (Bündnis 90/Die Grünen). „Wir wehren uns gegen die Äußerungen der Bürgerinitiative“, sagte sie. Sie forderte, dass sich der Fachausschuss Umwelt und Energie gegen die Vorwürfe aussprechen solle. „Wir alle haben alle beschlossen, dass der Windpark in Leveste eingerichtet wird“, sagte Kiene-Stengel. Die Vertreter der anderen Parteien wollten sich an einer pauschalen Schelte gegen die BI allerdings nicht beteiligen. „Es ist nicht die Aufgabe eines Ausschusses, persönliche Stellungnahmen von Bürgern zu bewerten“, sagte Kai Magnus Paulsen (FDP). Karl-Heinz Behre (CDU) sieht keinen Anlass, dass der Ausschuss in die öffentliche Diskussion eingreift. „Jeder Bürger hat seine Meinung“, sagte er. Das sieht auch Holger Struß (SPD) so. „Wir müssen uns nicht zu jeder persönlichen Meinung äußern“, sagte er. Stephan Schmidt (SPD) ist der Ansicht, dass sich der Fachausschuss nicht zu den Ansichten der BI äußern sollte – auch wenn Nicole van der Made glaubt, dass die BI mit Sprecher Ernst-Richard Köper reinen Populismus betreibe. „Dabei ist ein Repowering der Anlagen erst in zehn bis zwölf Jahren ein Thema“, sagte die Grüne. Kiene-Stengel erklärte: „Wir haben im Spektrum des Klimawandels, der Energiewende, und im Sinne des Masterplanes hundertprozentig gehandelt und mit der Region Hannover zusammengearbeitet, als wir in Leveste den Vorrangstandort für Windenergieanlagen beschlossen haben.“ Das Handeln sei besonnen und verantwortungsvoll – „und all dieses möchte ich nicht von dem Sprecher der BI schlechtreden lassen, wenn dieser mit Phrasen von der rücksichtslosen Verschandelung der Landschaft spricht.“ Der Strom, der in Leveste produziert werde, werde gebraucht. Und: „Atomkraftwerke sind eine Gefahr und nicht die Windräder“, so Kiene-Stengel.

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