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Grundstücke sind begehrt

Gehrden Grundstücke sind begehrt

Bei der Entwicklung des Neubaugebiets Gehrden-Ost drücken Verwaltung und Teile der Politik aufs Tempo. Doch bevor die Vermarktung der Grundstücke beginnen kann, begutachten unter anderem die Archäologen das Gebiet am Stadtrand.

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Bevor im Neubaugebiet Gehrden Ost die ersten Häuser errichtet werden können, werden noch einige Monate vergehen.

Quelle: Jens Büttner

Gehrden. Bürgermeister Cord Mittendorf ist begeistert. Obwohl die Stadt bislang noch keine Werbung für das neue Baugebiet am östlichen Stadtrand gemacht habe, gebe es schon eine Vielzahl an Bewerbungen. "Das ist der Beweis, wie beliebt Bauland in Gehrden ist", sagte er. Bereits 87 Interessensbekundungen sind im Rathaus eingegangen.

Fürwahr: Gehrden scheint ein begehrter Wohnort. Die Grundstücke der Baugebiete Am Thiemorgen und Großes Neddernholz sind in Rekordzeit vermarktet worden. Grund, im direkten Anschluss und in unmittelbarer Nachbarschaft ein weiteres Areal mit 60 bis 70 Flächen zu entwickeln. Zwar gab es Kritik von den Grünen, die sich eine Beschränkung auf den Bau von energieeffizienten Häusern gewünscht hätten, und von Seiten einiger Christdemokraten, die befürchten, dass die Infrastruktur der Stadt auf den Zuzug weiterer Bürger noch nicht vorbereitet sei, doch das Vorhaben geht längst seinen Gang.

Noch ist jedoch völlig unklar, wie groß das Baugebiet letztlich werden wird. "Es wird zurzeit an einem städtebaulichen Konzept gearbeitet", sagt Fachbereichsleiter Wolfgang Middelberg. Anfang März soll ein erster Entwurf vorgelegt werden. Allerdings müssen auch noch zwei Hürden genommen werden: Die Artenschutz-Untersuchungen und die Grabungen der Archäologen, die in dem Gebiet nach Funden aus der Vergangenheit suchen werden. "Und das ist nicht abwägbar", sagt Middelberg - auch mit Blick auf das Großes Neddernholz. Dort hatten die archäologischen Untersuchungen mehr Zeit in Anspruch genommen als ursprünglich erwartet und verzögerten den Verkauf der Flächen deutlich.

Middelberg ist deshalb vorsichtig mit Prognosen. Im Herbst beziehungsweise Ende des Jahres rechne er mit einem Satzungsbeschluss. Dementsprechend offen ist auch noch, wann die offizielle Vermarktung beginnt. Unabhängig davon: Interessierte Häuslebauer können sich bereits jetzt bei der Stadt melden.

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