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Eine Reise in die Vergangenheit

Gehrden Eine Reise in die Vergangenheit

Eine Kleinstadt im Wandel der Zeit: Der Heimatbund Gehrden blickt anlässlich seines 70-jährigen Bestehens auf die Entwicklung der Stadt seit 1946 zurück. Die Nachkriegsgeschichte wird im Bürgersaal an einem Lichtbilderabend mit historischen Fotos und bislang unveröffentlichten Kleinformat-Filmen nachgezeichnet.

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Im Bürgersaal werden am Lichtbilderabend auch Fotos und Ansichten aus den Fünfzigerjahren gezeigt. Zu sehen sind dann auch ein Luftbild der Innenstadt, die Gehrdener Ziegelei (siehe Bildergalerie), die Kirchstraße um 1954 und die Synagoge am Steinweg.

Quelle: privat

Gehrden. Vor dem Ratskeller ein Autoparkplatz, eine Synagoge am Steinweg, eine Fabrik mit Teich am Ziegeleiweg – und ein landwirtschaftlicher Hof direkt vor der Margarethenkirche: An diese Gebäude und ortstbildprägenden Standorte können sich nur noch ältere Bürger aus Gehrden erinnern. In der Stadtgeschichte haben diese Bauwerke aber trotzdem bis heute einen festen Platz.

Der Heimatbund will die Erinnerung am Freitag, 21. Oktober, um 18.30 Uhr im Bürgersaal des Rathauses auffrischen – und jüngeren Gehrdenern einmal vor Augen führen, wie es in der Burgbergstadt früher ausgesehen hat. Es ist die Abschlussveranstaltung im Jubiläumsjahr der Gehrdener Heimatbundgruppe. Anlässlich des 70-jährigen Bestehens war im Mai bereits der Landesverband mit seiner Jahresversammlung im historischen Schafstall des Unterguts in Lenthe zu Gast. Nun also noch einmal Historisches: Eine Reise in die Gehrdener Vergangenheit – mit Bildern von Stationen, Kapiteln und Momenten in den vergangenen sieben Jahrzehnten.

Besonders stolz ist der Heimatbundvorsitzende Dieter Mahlert, dass an dem Lichtbilderabend zum ersten Mal Filme vorgeführt werden, die bislang noch nie in der Öffentlichkeit gezeigt wurden. Aufgenommen hat sie der frühere Heimatbundvorsitzende Georg Weber, der auch lange Zeit Gehrdens stellvertretender Stadtdirektor war. „Er hat die Filme über bauliche Entwicklungen in den Sechszigerjahren auf Anregung des früheren Bürgermeister Hermann Gertler aufgenommen“, sagt Mahlert. Fred Ebeling vom Heimatbund und Webers Sohn Georg junior sei es gelungen, die bewegten Bilder zu digitalisieren.

Erwartet werden an dem Lichtbilderabend auch Vertreter der Stadt. Außerdem können die Besucher zur Erinnerung für 4,50 Euro ein Heft mit Karten, Luftbildern und Fotos des Vortrages erwerben. Für 7,50 Euro ist eine DVD mit Bildern und historischen Filmen über die Stadt erhältlich. Der Eintritt ist kostenlos.

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Fotostrecke Gehrden: Eine Reise in die Vergangenheit

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