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Gehrdens Geschichte für die Konfirmanden

Gehrden Gehrdens Geschichte für die Konfirmanden

Als Erinnerung: Der Heimatbund hat in Zusammenarbeit mit der Margarethengemeinde ein kleines Geschichtsheft für Konfirmanden gestaltet und herausgegeben.

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Im Zusammenspiel mit der Margarethengemeinde hat der Heimatbund unter dem Vorsitzenden Dieter Mahlert die Geschichte Gehrdens zusammengefasst. Das Heft ist ein Geschenk für die Konfirmanden.

Quelle: Wirausky

Gehrden. Dieter Mahlert erinnert sich noch gut. 1960 sei er konfirmiert worden. „Und alle haben zu diesem Anlass ein Buch über Gehrden bekommen“, erzählt der Vorsitzende des Heimatbundes. Noch heute sei das eine tolle Erinnerung. 

Diesen Brauch wollte Mahlert wieder aufleben lassen. Gemeinsam mit der Margarethengemeinde hat er im vergangenen Jahr ein 50-seitiges Heft konzipiert, das den Konfirmanden überreicht wird. „Für die Jungen und Mädchen als kleines Geschenk an diesem Tag“, sagt Mahlert. Er habe darüber hinaus die stille Hoffnung, dass sie sich dadurch später an den Ort erinnern, wo sie groß geworden seien. 

Das Heft ist in zwei Abschnitte unterteilt. Zunächst sind die einzelnen Konfirmandengruppen abgebildet, anschließend geht es um die Margarethenkirche und um die Stadt Gehrden. Dazu finden die Jugendlichen ausführliche Texte und Bilder zur Historie Gehrdens und seiner Ortschaften sowie zur Margarethenkirche und zu den Kapellen.

So erfahren die jungen Leser, dass 1089 die erste Kirche in Gehrden gebaut wurde - für Historiker ein Beleg, dass Gehrden schon früh eine gewisse Bedeutung gehabt haben muss. Erste Grubenhäuser sind im 12. und 13. Jahrhundert am Burgberg errichtet worden. Mit einem Gerhard von Gehrden gibt es 1154 die erste sichere Benennung des Ortes, der mit dem Freiheitsbrief von Graf Adolf VI. von Schaumburg 1298 eine gewisse Selbstständigkeit erlangte. Es folgt eine durchaus bewegte Geschichte. So kam es 1466/67 im Zusammenhang der Auseinandersetzung zwischen Hansestädten und dem Herzog von Braunschweig zu einem Überfall mit Geiselnahmen und einen großen Brand. Auch währen des 30-jährigen Krieges zwischen 1618 und 1648 gab es verheerende Brände in Gehrden. Und im Siebenjährigen Krieg erlebte die Stadt eine bedrückende Besetzung der französischen Armee. 1803 bis 1815 zur Zeit Napoleons quartierten sich Franzosen ein. 1929 wurde Gehrden zur Stadt.

Die Geschichte der Stadt zu pflegen, will der Heimatbund. „Und wir wollen auch bei Jugendlichen dafür das Interesse wecken“, sagt Mahlert. So wie mit dem Heft für Konfirmanden. Das Heft gibt es auch für 3 Euro bei Zeitschriften-Kusche am Steinweg.

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Von Redakteur Dirk Wirausky

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