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Viel Unterstützung für Benedikt

Leveste Viel Unterstützung für Benedikt

Benedikt leidet unter dem Fragilen X-Syndrom – ein unheilbarer Gen-Defekt. Ein ausgebildeter Assistenzhund soll dem Zwölfjährigen helfen, seinen komplizierten Alltag besser zu meistern. Die Familie hofft auf Unterstützung – mit Erfolg.

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Freuen sich über die Hilfsbereitschaft der Bürger: Hanna (9, von links), Gerald Schmidt, Benedikt (12), Miriam Schmidt und REWE-Marktleiter Georg Szedlak.

Quelle: Rabenhorst

Leveste. Die Großzügigkeit vieler Bürger aus Gehrden und aus den umliegenden Ortschaften am Leergutautomaten zahlt sich für Benedikt und seinen Assistenzhund Aladin aus: 700 Euro aus gespendeten Pfandbons kamen so in den vergangenen zwei Monaten im Rewe-Markt an der Nordstraße zusammen. „Die Bons gehen bei 15 Cent los, aber betragen auch mal 22 oder 23 Euro“, sagte Marktleiter Georg Szedlak bei der Scheckübergabe an Benedikt und seine Eltern Miriam und Gerald Schmidt und Schwester Hanna (9). Die Bons hatten Kunden in den Sammelkasten neben dem Leergutautomaten eingeworfen. Gerald Schmidt ist überwältigt von der großen Spendenbereitschaft. „Wir möchten uns ganz herzlich für die Großzügigkeit bedanken“, freut er sich. Ohnehin sei er zutiefst gerührt über die große Anteilnahme am Schicksal seines Sohnes.

Die süßeste Idee, Spenden zu sammeln, hatten „Benes“ ehemaligen Schulkameradinnen Louisa und Emmely. „Sie wollten uns unbedingt helfen. Und zwar mit selbst gebackenem Kuchen, den sie in Eckerde, Langreder und Großgoltern verkauft haben“, erzählt Schmidt. Gut vorbereitet mit Bollerwagen, Kuchen und Flyern zum Projekt haben beide an zwei Tagen die stolze Summe von 400 Euro gesammelt. „Wir sind tief beeindruckt von so viel Engagement und Hilfsbereitschaft“, fügt Schmidt dankbar hinzu.

Insgesamt seien bereits 7000 Euro gespendet worden. „Wir haben schon rund 30 Prozent der erforderlichen Summe“, berichtet Schmidt. Noch bis Ende des Jahres können Bürger ihre Pfandbons im Rewe-Markt an der Nordstraße für die etwa zweijährige Ausbildung eines Hundes spenden. Etwa 25 000 Euro muss die Familie Schmidt für den ausgebildeten Labrador, der auf den Namen Aladin hört, bezahlen. Seine Ausbildung ist langwierig, sie dauert etwa zwei Jahre. Und sie ist direkt auf Benedikts Bedürfnisse zugeschnitten. Die Kosten für die Ausbildung eines Assistenzhundes werden von keiner Krankenkasse übernommen. Deshalb bittet Familie Schmidt um Spenden.

Weitere Informationen sind auf http://einassistenzhund
fuerbenedikt.jimdo.com zu finden. Spenden können überwiesen werden auf das Konto: Servicehundzentrum e.V. IBAN: DE25 1305 0000 0201 0619 88 BIC: NOLADE21ROS OSPA, Assistenzhund für Benedikt Schmidt

Von Heidi Rabenhorst

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