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Rübenroder verursacht 265.000 Euro Schaden

Hochspannungsgefahr Rübenroder verursacht 265.000 Euro Schaden

Ein 23-jähriger Fahrer eines Rübenroders hat am Sonnabend um 15.50 Uhr auf einem Feld östlich von Gehrden einen Hochspannungsmast beschädigt und umgeknickt. Der Mann und eine 15-jährige Beifahrerin mussten fast fünf Stunden lang in dem Fahrzeug ausharren. Wegen der Hochspannung bestand außerhalb des Fahrzeugs Lebensgefahr.

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Die Insassen mussten im Inneren des Fahrzeuges auf Hilfe warten.

Quelle: Dillenberg

Gehrden. Wie die Polizei und der Gehrdener Ortsbrandmeister Peter-Albert Fricke mitteilten, hatte der Fahrer der Landmaschine beim Rübenroden den Hochspannungsmast gestreift. Der Mast knickte daraufhin um und fiel auf das Fahrzeug. Dabei hingen auch die Stromleitungen herunter, zwei davon bis auf den Boden. Der Fahrer und das Mädchen waren zwar unverletzt, durften das Fahrzeug aber wegen der Hochspannungsleitung mit 110 Kilovolt nicht verlassen.

Der Fahrer eines Rübenroders hat auf einem Feld in Gehrden einen Hochspannungsmasten beschädigt und umgeknickt. Der Mann und seine 15-jährige Beifahrerin mussten fast fünf Stunden in dem Fahrzeug ausharren. 

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Die alarmierten Einsatzkräfte sperrten den Unfallort zunächst weiträumig ab. Über Handy gab es Sprechkontakt zu den Eingeschlossenen. Sie wurden ständig über die Lage informiert und beruhigt.

Laut Feuerwehr handelt es sich um eine Stromleitung der Deutschen Bahn (DB). Die Leitung wurde von der DB-Zentrale freigeschaltet, musste aber zusätzlich vor Ort von Spezialisten der Bahn geerdet werden. Die Techniker der DB-Energy, die zum Teil aus Hamburg herbeieilen mussten, trafen gegen 18.30 Uhr an der Einsatzstelle ein. Nachdem die Leitung geerdet worden war, konnten der Fahrer und das Mädchen den Rübenroder gegen 20.20 Uhr selbstständig und unverletzt verlassen.

Die Einsatzstelle wurde an die Mitarbeiter der Bahn übergeben. Die Instandsetzung der Leitung und die Bergung der Landmaschine übernehmen Spezialfirmen. Die Ortsfeuerwehr Gehrden war mit fünf Fahrzeugen und 25 Helfern im Einsatz, außerdem Polizei und Rettungsdienst. Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf etwa 265 000 Euro.

Sven Weißer/fgr

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