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Hüttendorf lockt Hunderte Besucher an

Gehrden Hüttendorf lockt Hunderte Besucher an

Nahezu kein Regen, lange Schlangen an den Buden und jede Menge gut gelaunte Menschen: Der Weihnachtsmarkt in Gehrden hat am Wochenende Hunderte Besucher angelockt. An den Ständen des Hüttendorfes auf dem Marktplatz herrschte vor allem jeweils nach Einbruch der Dunkelheit ein dichtes Gedränge.

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Zuckerwatte im Feuerschein: Kilian (von links, 4) Hannelore Hedrich, Miriam (8) und Hans Hedrich aus Leveste wärmen sich auf dem Marktplatz an einem Feuerkorb auf.

Quelle: Ingo Rodriguez

Gehrden. Weihnachtliche Klänge, Waffelgeruch, Feuerschein, Lichterglanz -  und auch Organisationschef Malte Losert vom Veranstaltungsverein Gehrden feiert Feste (GfF) strahlte gestern Mittag. Der dreitägige Weihnachtsmarkt hatte schon fünf Stunden vor dem Veranstaltungsende alle Erwartungen erfüllt - bei den Besuchern ebenso wie bei den Organisatoren. "Nach Einbruch der Dämmerung ist es an beiden Tagen richtig voll gewesen. Abends gab es auf dem Marktplatz kaum ein Durchkommen", sagte Losert zufrieden.

Sein Team hatte nicht nur ein unterhaltsames Programm mit attraktiven Angeboten an insgesamt 26 Ständen organisiert. Das Wetter leistete Schützenhilfe. Am Freitagabend hatte es pünktlich mit der Eröffnung des Hüttendorfes aufgehört zu regnen, am Sonnabend gab es nur abends etwa zwei Stunden lang einen Schauer. "Da haben sich die Leute einfach unter den Pavillons aneinander gedrängt", hatte Losert gesehen. Gestern Mittag dann zeigte sich der Wettergott erneut gnädig: Strahlender Sonnenschein kurz nach dem Öffnen der Buden.

Zu diesem Zeitpunkt hatte der Weihnachtsmarkt schon an zwei Tagen jede Menge Unterhaltung geboten: Konzerte der Oberschulband und des Feuerwehrmusikzuges, eine Weihnachtsdisko, Kinderkarussell, Bastelaktionen mit dem Abiturjahrgang des Gymnasiums - und immer war der kostümierte Weihnachtsmann dicht umlagert von Kindern mit leuchtenden Augen. Auch die Budenbetreiber zogen eine positive Bilanz. "Einmal abends etwas Regen, aber wir haben wirklich Glück gehabt", sagte gestern ein Aussteller. Er hatte ebenso wie seine Kollegen ein gutes Geschäft gemacht. Das war offensichtlich: An den Waffel-, Crèpes, Schmalzkuchen- und Glühweinständen hatten sich an beiden Abenden immer wieder meterlange Schlangen gebildet.

Nina Herwig-Eschermann war mit ihrem Mann und Sohn Jules aus Empelde gekommen. "Weil dieser Weihnachtsmarkt in Gehrden so schön und gemütlich ist", sagte sie. Nach Hüttenschluss wird der Weihnachtsmarkt auch noch einen guten Zweck erfüllen: "Gartenlandschaftsbauer Michael Scholz hat zur Dekoration 20 Fichten aufgestellt, die in den nächsten Tagen von der Stadt an sozial benachteiligte Menschen abgegeben werden", kündigte GfF-Chef Losert gestern an.

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