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Hunderte Teilnehmer beim Martinsumzug

Gehrden Hunderte Teilnehmer beim Martinsumzug

Trotz regelmäßiger Schauer und kalten Temperaturen haben erneut etwa 250 Gehrdener am traditionellen Martinsumzug von der katholischen zur evangelischen Kirche teilgenommen. Dieses Mal musste der heilige Martin die Strecke jedoch zu Fuß zurücklegen.

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In einem Theaterstück wird die Geschichte Sankt Martins noch einmal nacherzählt.

Quelle: Marcel Sacha

Gehrden.  Das Pferd, auf dem der heilige Sankt Martin eigentlich von der Bonifatiuskirche zur Margarethenkirche reiten sollte, war offenbar noch aufgeregter als die zahlreichen Kinder. „Es war einfach zu nervös“, teilte Diakon Martin Wulf-Wagner den rund 250 Teilnehmern des traditionellen Martinsumzuges am Sonnabend mit, die sich im Anschluss an den Spaziergang durch die Gehrdener Innenstadt auf dem Platz zwischen Margarethenkirche und Rathaus versammelt hatten. Die Kinder konnten jedoch aufatmen. „Sankt Martin hat den Weg zu uns trotzdem gefunden“, sagte Wulf-Wagner.

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Rund 250 haben beim traditionellen Martinsumzug durch Gehrden teilgenommen.

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So konnten die mit Schals und Mützen warm eingepackten Umzugsteilnehmer einem kurzen Theaterstück beiwohnen, das noch einmal die Geschichte des Sankt Martin zusammenfasste: Ein armer Bettler sitzt frierend in der eisigen Kälte, von fast allen vorbeikommenden Passanten missachtet. Ein Mann jedoch ignoriert den Bettler nicht. Es ist der Bischof Martin von Tours, der seinen edlen Mantel mit dem Schwert in zwei Teile schneidet und die eine Hälfte dem armen Mann übergibt. Dieses selbstlose Handeln bot die Grundlage für das anschließende traditionelle Teilen der Martinshörnchen unter den 250 Anwesenden.

Begonnen hatte der ökumenische Umzug mit einem in der Bonifatiuskirche gezeigten Film über den Bischof. Bis auf den letzten Sitzplatz war die Kirche gefüllt, sodass einige Besucher die Vorführung im Stehen verfolgen mussten. In der Zwischenzeit bereiteten die Polizei und die Feuerwehr vor der Kirche alles vor, um einen sicheren Spaziergang zu gewährleisten. Unter musikalischer Begleitung zogen die Familien dann mit ihren Laternen über das Nedderntor, Neue Straße und Hüttenstraße singend zur Margarethenkirche, wo im gemeinsamen Gebet daran erinnert wurde, dass auch heute noch Menschen aufgrund von Armut oder Flucht kein Dach über dem Kopf haben und somit auf die Hilfe der Gemeinschaft angewiesen seien.

Von Marcel Sacha

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