Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Gehrden-Ost: Entwurf wird überarbeitet

Gehrden Gehrden-Ost: Entwurf wird überarbeitet

Trotz der Gegenstimmen von CDU und Grüne: Im Gehrdener Osten wird ein neues Baugebiet entstehen. Der vorgelegte und bereits einmal überarbeitete Entwurf muss jedoch erneut verändert werden.

Voriger Artikel
Schüler sehen Komödie von Shakespeare
Nächster Artikel
Der Bürgermeister bleibt an Land

Grundstücke in Gehrden sind beliebt. Im Osten der Stadt soll ein neues Baugebiet entstehen.

Quelle: Wirausky

Gehrden. CDU und Grünen weichen von ihrer Meinung nicht ab. Das geplante Baugebiet im Osten der Kernstadt findet nicht ihre Zustimmung. Die Christdemokraten glauben, dass die Infrastruktur der Stadt auf den Zuzug von Neubürgern nicht ausgerichtet ist. Die Grünen fordern als Vorgabe, dass zumindest in einem Teilbereich Eigenheime nach Passivhausstandard errichtet werden.

Verhindern können sie das Baugebiet nicht. SPD und FDP begrüßen das Vorhaben. Aber: Der von der Planungsgruppe Lärchenberg erstellte Entwurf stößt zumindest bei den Sozialdemokraten auf Kritik. "Wir müssen eine Symbiose zwischen Wohnbebauung und Parkplätzen finden", sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Henning Harter. Knackpunkt ist die Idee, im Innenbereich der Fläche Mehrfamilienhäuser zu errichten, um kostengünstigen Wohnraum anbieten zu können. Die von den Planern für diesen Bereich vorgesehenen Stellflächen reichen der SPD nicht aus. Ein Parkplatz pro Wohneinheit im Geschossbau sei deutlich zu wenig. "Dadurch werden die Anwohner auf das Wohngebiet Langes Feld ausweichen", befürchtet Harter.

Fachbereichsleiter Wolfgang Middelberg ist skeptisch. Mehr Parkplätze bedeute auch, dass das Bauvorhaben teurer werde. Man müsse dann sehen, ob sich ein  Investor darauf einlasse. Gleichzeitig zeige sich bereits im Baugebiet Großes Neddernholz, wie problematisch die Parksituation sei.

Zunächst war überlegt worden, Mehrparteienhäuser im Zentrum des Baugebiets zu errichten. Davon ist nicht mehr die Rede. Die CDU wollte die Geschosshöhe begrenzen. "Wohnblöcke sind vom Tisch", sagt Planerin Christine Feller. Ihr neuer Vorschlag: etwa 13 zweigeschossige Häuser mit fünf Wohneinheiten. Das garantiere auch ein besseres Sozialgefüge, glaubt die Expertin. Ursprünglich sollten auf der rund 6,7 Hektar großen Fläche in unmittelbarer Nachbarschaft zum Wohngebiet Langes Feld rund 50 Grundstücke für Einfamilienhäuser ausgewiesen und im Innenbereich des Gebietes bis zu acht mehrgeschossige Mehrfamilienhäuser mit jeweils acht Wohnungen gebaut werden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Gehrden
doc6skonlv1tox1etd88dcf
Lidl-Neubau nimmt die erste Hürde

Fotostrecke Gehrden: Lidl-Neubau nimmt die erste Hürde